Ausgezeichnet für Verdienste um Fort- und Weiterbildung1. Dezember 2022 Ehrhardt Weiß (l.) und BDC-Präsident Hans-Joachim Meyer (Foto: © BDC) Der Chirurg Prof. Ehrhardt Weiß (66) aus Leipzig ist diesjähriger Träger der Wolfgang Müller-Osten-Medaille des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC). Weiß erhielt die Auszeichnung im Rahmen der letzten Präsidiumssitzung des BDC am 25. November 2022. BDC-Präsident Prof. Hans-Joachim Meyer hob in seiner Laudatio die speziellen Verdienste des neuen Medaillenträgers für die Chirurgie und den Verband hervor: „Besondere Anerkennung gebührt Ehrhardt Weiß für seinen persönlichen Einsatz im Rahmen der Deutschen Akademie für chirurgische Fort- und Weiterbildung. So hat er von 1994 bis 2020 deren Weiterbildungsstandort Leipzig geleitet. 1991 wurde er BDC-Landesvorsitzender im Freistaat Sachsen und kümmerte sich in dieser Funktion intensiv um die Interessen der regionalen Kollegenschaft.“ Weiß zeigte sich über die Preisverleihung „froh und glücklich“. Er studierte von 1978 bis 1984 Humanmedizin an der Universität Leipzig und startete im Anschluss die Facharztausbildung Chirurgie an der dortigen chirurgischen Universitätsklinik. 1986 promovierte er mit „summa cum laude“. Die Facharztprüfung Chirurgie legte er 1990 ab. Eine wichtige berufliche Station bildete das Helios-Klinikum Aue: Dort war Weiß ab 2002 Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, ab 2007 Geschäftsführender Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und von 2015 bis 2017 Ärztlicher Direktor. Auch im Fußball kennt er sich aus: Der damalige Bundesliga-Zweitligist FC Erzgebirge Aue konnte in der Saison 2007/2008 auf seine Expertise als Teamarzt zählen. Der BDC verleiht die WMO-Medaille seit 1997. Er würdigt damit Mitglieder, die sich als herausragende Persönlichkeiten mit großem Engagement für die Interessen von Chirurginnen und Chirurgen in Deutschland eingesetzt oder sich besondere Verdienste um den BDC erworben haben.
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