Ausgezeichnet: Projekte für mehr Nachhaltigkeit

DOG-Präsident Lars-Olof Hattenbach (r.) und Gerd Geerling geben die Gewinner der Nachhaltigkeits-Wettbewerbe bekannt. Foto: Schulz/Biermann Medizin

Wie können der DOG-Kongress, aber auch die Augenheilkunde insgesamt nachhaltiger gestaltet werden? Antworten auf diese Fragen liefern jedes Jahr die Wettbewerbe „DOG Pura Award“ und „Pura Challenge Award“.

Zum Auftakt des DOG-Kongresses 2026 gaben DOG-Präsident Prof. Lars-Olof Hattenbach und Prof. Gerd Geerling, Pressesprecher der Stiftung Auge, die Gewinner der diesjährigen Wettbewerbe von DOG und der Stiftung Auge bekannt. Projekte aus der Industrie und klinischen Praxis wurden vorgestellt.

Prämierte Projekte aus Hamburg und Düsseldorf

Gewinner des Pura Award 2026 ist Prof. Johannes Birtel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Sustainable Cataract Surgery – Benchmarking von Katarakt-OP-Sets und deren ökologischem Fußabdruck“. Ziel der Arbeit war es zu analysieren, die routinemäßig verwendeten Katarakt-OP-Sets mit dem „Sustainable Cataract Pack“ der European Society of Cataract and Refractive Surgeons. (ESCRS) zu vergleichen.

Den zweiten Preis erhielt Dr. Alexandra V. Schilcher für das mit ihrem Team am Universitätsklinikum Düsseldorf entwickelte Projekt ECO-MED – Energy and CO₂ Optimization in Medical Environments“. Das Projekt verfolgt als Ansatz die Fragestellung: Wie viel Energie kann im Klinikalltag eingespart werden, wenn die Mitarbeiter ihr eigenes Verhalten ändern?

Ausgezeichnete Industrie-Projekte

Die Entwicklung konkreter Schritte, den DOG-Kongress und eigene Unternehmensabläufe nachhaltiger zu gestalten, sind das Anliegen des Pura Challenge Award.

Die drei ersten Preisträger waren Bayer Vital, i com medical und Roche Pharma.

Urkunden für die Teilnahme am Wettbewerb erhielten darüber hinaus folgende Aussteller: Innoforce, SIFI, TV Wartezimmer und Ziemer.

Für die Preisvergabe waren vor allem aktuelle Ideen und Maßnahmen der DOG-Industriepartner von Interesse. Darüber hinaus hatten alle Firmen die Möglichkeit, Ideen und Vorschläge für die allgemeine Organisation und Struktur des Kongresses vorzustellen. (dk/BIERMANN)