Bayern baut sozialpädiatrische Versorgung weiter aus19. Juli 2021 Staatsminister Klaus Holetschek (Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege) Mit dem Neu- und Erweiterungsbau des kbo-Kinderzentrums München baut Bayern das sozialpädiatrische Versorgungsangebot im Freistaat weiter aus. Bei der Grundsteinlegung für den Neu- und Erweiterungsbau des Kinderzentrums der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) in München erklärte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek: „Der Neu- und Erweiterungsbau am kbo-Kinderzentrum München ist ein hervorragendes Projekt, das die medizinische Versorgung unserer Kinder und Jugendlichen im Freistaat noch weiter verbessert. Es gibt in ganz Bayern kein vergleichbares Behandlungsangebot, das einen spezifisch sozialpädiatrischen Ansatz in der Kinder- und Jugendmedizin verfolgt.“ Eine Tagesklinik, in der Eltern versorgt werden, die begleitend zur Behandlung ihrer Kinder ebenfalls eine akutstationäre Behandlung benötigen, und die vom kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München betrieben wird, erweitert das Angebot zusätzlich. Mit den Baumaßnahmen wird die Bettenkapazität in der Sozialpädiatrie des kbo-Kinderzentrums München auf 60 Betten erweitert. In der Tagesklinik entstehen 15 zusätzliche Plätze. Daneben werden 16 Betten der Fachrichtung Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Kooperation mit der kbo-Heckscher-Klinikum gGmbH neu geschaffen. Holetschek fügte hinzu: „Die Klinik ist überregional von großer Bedeutung. Jedes Jahr profitieren mehr als 12.000 Kinder und Jugendliche von der Kompetenz und dem Engagement der Ärzte, Pfleger, Therapeuten und Pädagogen des Kinderzentrums.“ Bereits seit 1968 werden im kbo-Kinderzentrum München Kinder und Jugendliche mit angeborenen und erworbenen Behinderungen und Entwicklungsstörungen behandelt und gefördert. Seit 2016 ist am Standort zusätzlich auch eine psychiatrische Tagesklinik des kbo-Isar-Amper-Klinikums Region München angesiedelt, die eine integrierte Eltern-Kind-Behandlung ermöglicht. Das Land fördert den Neu- und Erweiterungsbau mit rund 29 Millionen Euro.
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