Blutkrebstherapie: DKMS John Hansen Research Grant unterstützt innovative Forschungsprojekte mit fast 1 Million Euro13. August 2025 Die DKMS fördert medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt, um die Weiterentwicklung lebensrettender Therapien bei Blutkrebs zu unterstützen. Quelle: Foto: Nick Heidmann. Copyright: © DKMS Die DKMS Stiftung Leben Spenden startet die neue Bewerbungsrunde für den DKMS John Hansen Research Grant. Im Fokus der zu fördernden Projekte sollte die hämatopoetische Stammzelltransplantation und Zelltherapie bei hämatologischen Erkrankungen liegen. Mit dem DKMS John Hansen Research Grant fördert die DKMS Stiftung Leben Spenden seit 2015 internationale Nachwuchswissenschaftler mit abgeschlossenem medizinischem oder naturwissenschaftlichem Doktorgrad (MD, PhD oder gleichwertig, Abschluss maximal vor zehn Jahren). Zu möglichen Themen der Forschungsarbeiten zählen innovative zelltherapeutische Ansätze, Transplantationsimmunologie, neue Ansätze für die Behandlung von Komplikationen nach Stammzelltransplantation, Spenderauswahl, Zellherstellung oder neue diagnostische Verfahren im Kontext von Zelltherapien. Bis zu vier exzellente Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern weltweit werden mit jeweils bis zu 240.000 Euro über drei Jahre gefördert. Bewerbungen für den DKMS John Hansen Research Grant 2026 sind bis zum 20. November 2025 möglich. „Mit dem Grant fördern wir gezielt innovative Forschungsprojekte, die die Behandlungsergebnisse bei Blutkrebs weiter verbessern“, erklärt Prof. Marcel van den Brink, Vorsitzender des Medizinischen Beirats der DKMS. „Dies kann ein bedeutendes Sprungbrett für die frühe wissenschaftliche Karriere sein und eröffnet die Chance, eigene Forschungslinien aufzubauen. Indem wir den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützen, sichern wir den Fortschritt der Blutkrebsforschung für die Zukunft“, fügt er hinzu. Zum Hintergrund Die DKMS Stem Cell Bank ist die erste und einzige Einrichtung weltweit, die überschüssige adulte Stammzellen kryokonserviert und für allogene Transplantationen bereitstellt, betont die DKMS. Ziel sei es unter anderem, in Ländern mit geringem bis mittlerem Einkommen, in denen das Gesundheitssystem die Behandlungskosten nicht übernimmt, Zugang zu lebensrettenden Blutstammzelltransplantationen zu ermöglichen. Der Grant ist nach John A. Hansen (1943–2019) benannt, der ein international angesehener Onkologe und Immungenetiker am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle war. Seine wegweisenden Arbeiten zur hämatopoetischen Stammzelltransplantation haben die Wirksamkeit und Sicherheit von Blutstammzell- und Knochenmarktransplantationen weltweit verbessert.
Mehr erfahren zu: "Zirkulierende Tumor-DNA mit hoher prognostischer Aussagekraft bei muskelinvasivem Blasenkrebs" Zirkulierende Tumor-DNA mit hoher prognostischer Aussagekraft bei muskelinvasivem Blasenkrebs Der perioperative Status zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) ist mit der Patientenprognose bei muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC) assoziiert. Dies zeigt eine aktuelle Publikation in „European Urology Focus“.
Mehr erfahren zu: "Laserbehandlung verringert Risiko bei Blasenkrebs mit gleichzeitiger Blasenauslassobstruktion" Laserbehandlung verringert Risiko bei Blasenkrebs mit gleichzeitiger Blasenauslassobstruktion Die Behandlung einer Blasenauslassobstruktion (BOO) per Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) scheint ein Schutzfaktor gegen Rezidiv und Progression bei Blasenkrebs zu sein. Das ergibt eine Beobachtungsstudie aus Italien.
Mehr erfahren zu: "Zystektomie behauptet ihren Stellenwert gegenüber blasenerhaltender Therapie" Zystektomie behauptet ihren Stellenwert gegenüber blasenerhaltender Therapie In einem Vergleich der radikalen Zystektomie (RC) mit blasenerhaltender Therapie (BST) bei Patienten mit rezidivierendem, hochgradigem, nicht muskelinvasivem Blasenkarzinom (NMIBC) hat die RC vergleichbar oder besser abgeschnitten. Die Patienten konnten […]