Bpt-Intensiv 2026 in Bielefeld – Das Einmaleins der Gastroenterologie10. März 2026 Darauf angesprochen, ob sie eine Vorliebe für einen bestimmten Phänotypus bei Hunden hätte, antwortete die Halterin des Trios: “Irgendwie wohl schon.” Fraglos die Frisur des Tages. Fotos: © Sigrun Grombacher Vom 26. Februar bis 01. März 2026 veranlasste die diesjährige bpt-INTENSIV Kleintier 950 Tierärztinnen und Tierärzte sowie 240 TFA dazu, good old Bielefeld mal wieder einen Besuch abzustatten. Das Programm führte einmal quer durch den Magen-Darm-Trakt. And the winner is … Von A wie Anus bis Z wie Zunge: In Bielefeld wurde in diesem Jahr der Verdauungstrakt bis in die kleinsten Mikrovilli hinein erörtert, zerpflückt und diskutiert von 36 hochmotivierten Referierenden, darunter Prof. Silke Salawati von der Universität Edinburgh, Großbritannien, Dr. Christine Peppler (Uni Gießen), Prof. Reto Neiger (Tierarzt Plus Partner), Dr. Ingmar Kiefer (Uni Leipzig), Prof. Iwan Burgener (Vetmeduni Wien) und Dr. Kathrin Busch-Hahn (LMU München). Während am Freitag traditionell das Fokusthema in Fachvorträgen beleuchtet wurde, begeisterten am Samstag die praxisnahen Fallvorstellungen. Wer noch mehr gut verdaulichen Input wollte, konnte diesen in den Vertiefungsseminaren am Sonntag gewinnen. Dass es in der 1990 vom renommierten Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp) entworfenen Stadthalle nicht langweilig wurde, dafür sorgten auch die über 400 Mitarbeitenden der 91 Ausstellerfirmen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, China, Dänemark, Großbritannien, Polen, Schweden und Ungarn vor Ort. Vom kleinen Hunger zwischendurch Wie eigentlich jedes Jahr war Dr. Anke Schäfers, Tierärztin in eigener Praxis in Herzfeld, auch in diesem mit ihren drei Hunden Ragnar, Fussel und John nach Bielefeld gekommen. Auch eine äußerst liebenswerte Truppe: Ragnar, 9, John, 12, und Fussel, 6 Jahre. Foto: © Sigrun Grombacher Schäfers haben die Vorträge von Prof. Silke Salavati von der Kleintierklinik der Universität Edinburgh besonders gut gefallen, die mit ihrem trockenen Humor das Auditorium mehrfach zum Schmunzeln brachte. „Besonders den Vortrag zur Proteinverlust-Enteropathie, in dem sie drei Patienten vergleichend vorgestellt hat, fand ich sehr praxisnah. Da nimmt man wirklich etwas mit für die tägliche Arbeit.“ Auch das Get Together am Freitagabend fand sie sehr gelungen. Industrieausstellung Was ihr weniger gut gefiel, war das Fehlen einer adäquaten Verköstigung. „In Bielefeld stört mich ein wenig, dass man das vor Ort angebotene Mittagessen selbst bezahlen muss. Das finde ich nicht gut, da die Messe eh schon so teuer ist. Und an den Firmenständen bekommt man nur kleine Süßigkeiten oder einen Apfel, also nichts richtig Nahrhaftes. Auf anderen Fortbildungen ist oftmals ein Mittagessen im Ticketpreis enthalten. Ich komme gerne und regelmäßig nach Bielefeld zur bpt-Intensiv und ich würde es begrüßen, wenn es zukünftig auch hier ein integriertes Mittagessen gäbe.“ Was sie neben anderen Kolllegen auch etwas Schade fand, ist, dass einige der größeren Firmen in diesem Jahr nicht da waren. „Das macht es weniger abwechslungsreich über die Fachmesse zu schlendern. Und selbst wenn es keine Riesenstände mit fünf Mann wären, sondern vielleicht nur ein oder zwei, würde man sich über eine Präsenz freuen.“ Eine andere Tierärztin merkte an, dass Katzen zwar Berücksichtigung in den Vorträgen gefunden hätten ‒ für sie als Katzenfan jedoch nicht in ausreichendem Maße. Als hätte sie diesen Einwand vernommen, stellte Dr. Kathrin Busch-Hahn von der LMU München den Fall eines sechs Monate alten British-Shorthair-Katers vor, der bereits mit Durchfall in sein neues Zuhause eingezogen war. Das ansonsten klinisch unauffällige Tier entstammte einer Zucht, war geimpft und entwurmt. Die Kotflotation verlief negativ, doch ein Giardien ELISA Snap-Test war positiv. Es folgte eine Behandlung mit Fenbendazol, die Wohnung wurde gründlich gereinigt, die Katze ‒ sehr zu ihrem Missfallen ‒ gewaschen. Nach den ganzen Bemühungen war zwar der Giardientest negativ, aber Durchfall hatte das Tier noch immer. Als Auslöser konnte schließlich Tritrichomonas foetus ausgemacht werden. Nach einer Therapie mit Ronidazol, das nicht so ganz ohne ist in der Anwendung (Off Label Use, häufig Nebenwirkungen, Besitzer sollten bei Verabreichung Handschuhe tragen), verschwand der Durchfall letzten Endes und nicht nur der kleine Kater war zufrieden. In ihrer zweiten Fallvorstellung befasste sich Kathrin Busch-Hahn mit dem Akuten hämorrhagischen Diarrhoe Syndrom beim Hund (Acute hemorrhagic diarrhea syndrome, ADHS), das früher als Hämorrhagische Gastroenteritis bezeichnet wurde. Busch-Hahn setzte sich intensiv mit der Frage auseinander, ob und wann eine Antibiotikagabe bei Patienten mit ADHS und anderen Durchfallerkrankungen indiziert ist, wie sie es auch schon in ihrem Fachvortrag am Freitag „To antibiotic or not to antibiotic – that is the question“ getan hatte. Auch indiesem Jahr wieder mit vollem Engagement im Einsatz: Möhren sind orange. Auf der Industriemesse war in den Pausen reger Trubel. Jedes Jahr mit dabei in Bielefeld ist auch der eingetragene Verein „Möhren sind orange“, der als gemeinnützig anerkannt ist und sich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. In dem Verein haben sich Anhängerinnen liebenswerter Langohren zusammengeschlossen und mit Herz und Seele dem Schutz von Kaninchen verschrieben. Sie informieren zu allen Bereichen rund um die Tierart: Haltung, Ernährung, Krankheiten, Impfungen, Körpergewicht, Tiervermittlung, Qualzuchten und vieles mehr. Besonders ausführliche Hilfestellung geben sie zu Widderkaninchen und der nahezu unvermeidlichen Otitis externa resp. media. Zu dem Thema bietet der Verein ein für Laien gut verständliches Webinar an. Interessierte Tierärzte können die vom Verein verfassten Informationsflyer kostenfrei für ihre Praxis bestellen. Mehr dazu unter: Home – Möhren sind orange Das Entwurmungsschema ist an den jeweiligen Patienten anzupassen Der Fall, den Dr. Miriam Keiner von der Kleintierklinik Ettlingen präsentierte, überraschte deshalb, weil man ihn nicht bei einem Welpen von einem Züchter aus Deutschland erwarten würde. Sie berichtete über eine drei Monate alte Australian-Shepherd-Hündin, die wegen akutem Erbrechen vorgestellt wurde. Das Tier war regulär geimpft, nicht aber entwurmt. Die Hämatologie war obB. Ebenso die Blutchemie, in der lediglich eine leichte Hyponatriämie auffiel. Bei der ansonsten unauffälligen klinischen Untersuchung stellte sich das Abdomen des Tieres als druckdolent dar. Mittig war eine derbe, längliche Struktur palpierbar, die auch röntgenologisch und sonographisch imponierte. Koproskopisch wurde mittels Flotationsverfahren ein mittelgradiger Gehalt an Toxocara-canis-Eiern im Kot des Tieres nachgewiesen. Letzten Endes diagnostizierten die Tierärzte einen Obstruktionsileus im mittleren Jejunum, der durch die Ansammlung zahlreicher Spulwürmer entstanden war, und den sie operativ behoben. Stationär wurde die Hündin an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Fenbendazol entwurmt. Fünf Tage nach der Operation wurde die kleine Patientin bei gutem Allgemeinbefinden entlassen und sollte zukünftig einmal monatlich mit idealerweise immer wieder wechselnden Präparaten entwurmt werden. Diese hochfrequente Entwurmung haben die Tierärzte wegen des sehr starken Wurmbefall des Tieres empfohlen. In ihrem Vortrag stellte Miriam Keiner auch den Infektionszyklus des Parasiten dar. T. canis ist weltweit verbreitet, insbesondere unter Hund, Fuchs, Marderhund und anderen Caniden. Ausscheider sind vor allem junge Hunde, jedoch nicht ausschließlich. Der Übertragung von infektiösen Larven vom Muttertier auf die Welpen kommt hierbei eine tragende Rolle zu. Diese Übertragung kann sowohl pränatal (trans- oder diaplazentar) als auch nach der Geburt über den Saugakt erfolgen. Aus diesem Grund wies Keiner explizit auf die Wichtigkeit einer gewissenhaften Entwurmung von Hündin und Welpen hin. (Informationen zur Entwurmung von Hunden und Katzen, auch zur Entwurmung tragender und säugender Hündinnen und Welpen und allgemeine Hygienemaßnahmen, s. Links unter dem Text.) Bei der jungen Hündin traten keine erneuten gastrointestinalen Symptome auf. Das Eindringliche an diesem Fall ist, dass der stationäre Aufenthalt in der Klinik und der operative Eingriff, der dem jungen Tier das Leben rettete, durch die Einhaltung der in der Tiermedizin üblichen Entwurmungsschemata mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte verhindert werden können. Schwer beschäftigt Keiner’s Kollegin von der Tierklinik Ettlingen, Dr. Dorothee Dahlem, die maßgeblich an der Organisation der diesjährigen bpt-Intensiv beteiligt war, hatte am Vormittag über einen Hundepatienten berichtet, der wegen anhaltenden Würgens nach Kauknochenaufnahme in der Klinik vorgestellt worden war. Ihre Ausführungen unterstrich Dahlem mit übersichtlichem Bildmaterial und verdeutlichte, dass bei oesophagealen FK stets abzuwägen ist, welches Verfahren für den jeweiligen Patienten am risikoärmsten ist. Sie stellte die Vor- und Nachteile einzelner Methoden wie etwa der endoskopisch gestützten Entfernung und der fluoroskopisch gestützten vor sowie die FK-Extraktion mithilfe einer Sonde. Auch thematisierte sie, wann eine Oesophagostomie resp. Gastrostomie indiziert ist (s. auch Studie Maggi G et al. unten). Knietief in die Materie eintauchen – und wohlfühlen In mehreren Vorträgen und Fallbesprechungen wurde zum Einsatz von (Ultra-)Low fat hydrolysierten Diäten bei der Proteinverlust-Enteropathie (PLE) des Hundes geraten. Seit diese fettarmen hydrolysierten Futtermittel verfügbar sind, habe sich die Behandlung der PLE als sehr viel erfolgreicher erwiesen, wie neben anderen Referenten auch Prof. Silke Salawati betonte. Julia Gedon von der Tierklinik Hofheim zu Magentumoren beim Hund Foto: © SG Dr. Julia Gedon von der Tierklinik Hofheim stellte zwei Hunde mit Tumoren des Magens vor, wovon das eine Tier bei Erstpräsentation durch eine Hypoglykämie und anhaltende Schwäche imponierte, das andere durch eine marginal regenerative mittelgradige Anämie, eine geringgradige Thrombopenie und Hypoalbuminämie sowie klinisch durch eher klassische Symptome wie persistierende Übelkeit, z. T. blutiges Erbrechen, Hyporexie und intermittierend Meläna. Die Palpation des kranialen Abdomens war deutlich dolent. Anamnestisch war bei letztgenanntem Patient ein Adenom der Mamma und ein kutaner Mastzelltumor Grad 1 bekannt, die beide 12 Monate zuvor im Gesunden entfernt worden waren. Gelegentlich erhielt das Tier einen COX-Hemmer aufgrund von Schmerzen im Bewegungsapparat. Therapie der Wahl beim Magentumor ist, außer bei gastralen Lymphomen, die chirurgische Resektion. Erfordert die Neoplasie eine Entfernung größerer Areale, insbesondere im Bereich des Antrums und Pylorus, erfolgt dies bei Hunden in der Regel nach Billroth 1. Eine Beprobung der lokalen Lymphknoten sollte stets durchgeführt werden. Bei einem Drittel der gastralen Karzinome liege zum Zeitpunkt der Vorstellung bereits eine Lymphknotenmetastasierung vor, so Gedon. Eine Rassedisposition für gastrale Karzinome besteht für den belgischen Schäferhund, Bouvier des Flandres, Collie, Großpudel, Chow Chow und Eurasier. Die Prognose ist bei gastralen Tumoren beim Hund oftmals als sehr vorsichtig einzustufen, bei Tumoren der glatten Muskulatur sei sie jedoch häufig deutlich besser, wie die Oberärztin der Onkologie ihre Ausführungen schloss. Die Qualität der diesjährigen Vorträge und insbesondere der Fallvorstellungen war in ihrer Breite und Aktualität inspirierend. Als Silke Salawati am Ende ihrer Fallvorstellung „ihr Lebenswerk“ präsentierte, das im Rahmen der Forschung zur Fäkalen Mikrobiota-Transplantation (FMT) in hunderten gelagerten Hundekotproben bestand, konnte (vermutlich) jeder und jede die große Leidenschaft für eine an sich wenig appetitliche Sache nachempfinden. Alles eine Frage der Perspektive. „Mehr Zeit am Tier“ – bpt führt Umfrage durch Naturgemäß spielt neben der fachlichen Fortbildung bei bpt-Veranstaltungen immer auch die Berufspolitik eine große Rolle. Unter dem Titel „Mehr Zeit am Tier“ führte der bpt eine Befragung zum diesjährigen bpt-Schwerpunkthema Bürokratieabbau durch. Nicht zuletzt auch, um die Tierärztinnen und Tierärzte im direkten Gespräch von der berufspolitischen Arbeit des Verbands zu überzeugen. Das Highlight aus berufspolitischer Sicht ‒ eine Diskussion um die GOT ‒ fand am Samstagabend statt, nachdem Dr. Christine Peppler mit der „SOP Torsio ventriculi“ dem Vortragsgeschehen ein würdiges Ende bereitet hatte. In der von bpt-Geschäftsführer Heiko Färber moderierten Diskussion stellten sich bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder, Dr. Bodo Kröll, Mitglied des GOT-Ausschusses der BTK, sowie Nicolas Heinrich von der AFC Public Services GmbH, die kürzlich vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) mit der Evaluierung der GOT beauftragt wurde, den Fragen des Publikums. Im regen Austausch mit rund 150 Tierärztinnen und Tierärzten wurde laut bpt vor allem eines deutlich: Eine generelle Absenkung der Gebührensätze komme nicht in Frage. Da aber im BMLEH auch der Gedanke kursiere, die GOT gänzlich abzuschaffen, versprach Moder: „Der bpt wird sich vehement für den Erhalt der GOT einsetzen.“ (Mehr dazu s. Link unten) Um Klarheit darüber zu schaffen, wie wichtig die GOT für die Tierärzteschaft ist, werden alle Tierärztinnen und Tierärzte aufgerufen, sich an der voraussichtlich zwischen April und Juni stattfindenden Befragung zu beteiligen, und am besten auch die Nachbarkollegen/innen zum Mitmachen zu animieren. Auch im kommenden Jahr wird sich die bpt-INTENSIV Kleintierfortbildung in Bielefeld wieder einem Fokusthema widmen. Vom 25. bis 28. Februar 2027 heißt es dann „Bewegungsstörungen – wenn es nicht rund läuft“. (sg/BIERMANN) Mehr zur Diskussion um die GOT: GOT-Evaluierung: Eine sichere Zukunft der GOT fordert den vehementen Einsatz des bpt! © Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. Im Rahmen der bpt-Intensiv Kleintier wurde auch der Medienpreis Tiergesundheit 2025 verliehen Medienpreis Tiergesundheit 2025: journalistische Beiträge ausgezeichnet – Biermann Medizin Über Würmer, Giardien, Tritrichomonas und Hygienemaßnahmen ESCCAP – Das Wichtigste in Kürze: Wie Sie Ihr Haustier und sich vor Parasiten schützen Das Factsheet enthält neben Empfehlungen zur Entwurmung und zum Schutz vor Ektoparasiten auch allgemeine Hygienemaßnahmen. Es sollte Tierhaltern in der Praxis zugänglich gemacht werden. ESCCAP-Entwurmungsempfehlungen für Hund und Katze: Neue Helminthen-Guideline | ESCCAP DEUTSCHLAND Helminthen-Empfehlung Hund & Katze | ESCCAP DEUTSCHLAND ESCCAP-Factsheet zu Giardien-Infektionen bei Hund und Katze Mehr zu dem einzelligen Parasiten Tritrichomonas foetus unter: Tritrichomonose bei der Katze | ESCCAP DEUTSCHLAND
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