Brandenburg: KV und Krankenkassen fördern Ärzte-Ansiedlung mit bis zu 55.000 Euro21. Januar 2019 Bild: © magele-picture – Fotolia.com Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die brandenburgischen Krankenkassen unterstützen 2019 wieder die Ansiedlung ambulant tätiger Ärzte finanziell – so auch die Niederlassung von Augenärzten. Als Fördergebiete wurden nach Angaben der KVBB und der Kassen insgesamt 21 Regionen Brandenburgs ausgewiesen. Ärzte sechs verschiedener Fachgruppen können dort eine finanzielle Unterstützung von bis zu 55.000 Euro erhalten.* Darauf verständigten sich die Partner der Selbstverwaltung im gemeinsamen Landesausschuss. Die Zuschüsse werden laut Mitteilung je zur Hälfte von der KVBB und den Krankenkassen finanziert. Zu der Vereinbarung sagte Dipl.-Med. Andreas Schwark, stellvertretender Vorsitzender der KVBB: „Unser attraktiver finanzieller Anreiz trägt dazu bei, den jungen Kollegen die Entscheidung, sich auf dem Land niederzulassen, zu erleichtern. Von 2006 bis 2018 wurden insgesamt 67 Praxen gefördert. Gemeinsam mit den Krankenkassen haben wir dafür über 2,7 Millionen Euro investiert.“ Und der Verhandlungsführer der Kassen, Michael Domrös, Leiter der vdek-Landesvertretung Berlin-Brandenburg, ergänzte: „Ländliche Regionen geraten bei der ambulanten medizinischen Versorgung leider zusehends immer mehr ins Abseits. Die gezielte finanzielle Förderung für ausgewiesene Gebiete und Arztgruppen, bei der die Kassen und die KVBB an einem Strang ziehen, ist ein Mittel, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.“ Für die Arztgruppe der Augenärzte wurden in Brandburg folgende Gebiete als förderwürdig definiert: Arztgruppe Augenärzte Mittelbereiche Eisenhüttenstadt Guben (nur Standort Guben) Kyritz Lübben Prenzlau Zehdenick-Gransee *Link zur KVBB-Seite „Fördermöglichkeiten“: https://www.kvbb.de/index.php?id=237 Quellen: KVBB / Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen im Land Brandenburg
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