Bundesweite PRO-RETINA-Aktionswoche zur AMD15. November 2018 Der Amsler-Gitter-Test ist ein Selbsttest auf erste Anzeichen einer AMD. Foto: © RFBSIP – Fotolia.com Die Patientenorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. informiert im Rahmen der AMD-Aktionswoche vom 17. bis 24. November mit bundesweit stattfindenden Patientensymposien über die oft als „Volkskrankheit“ bezeichnete Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD). In der Aktionswoche erhalten auch Nicht-Mitglieder kostenlosen Zugang zum Patientenregister. “Bereits heute zählt die altersabhängige Form der Makula-Degeneration zu den häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland”, betont PRO RETINA und verweist auf neueste Zahlen aus der Gutenberg-Gesundheitsstudie (Gutenberg Health Study – GHS) vom Oktober 2018. Diese gingen von derzeit sieben Millionen Betroffenen in Deutschland aus – “weit mehr, als bisher angenommen”. “Die Fachgesellschaft rät zur Vorsorge: Ab dem 50. Lebensjahr sollte jeder einmal im Jahr einen Augenarzt aufsuchen”, so die Patienorganisation. Rechtzeitig erkannt lasse sich die AMD nämlich in vielen Fällen behandeln. Erste Hinweise auf eine AMD gebe der Amsler-Gitter-Test, der sich leicht selbst durchführen lasse (www.pro-retina.de/amsler-gitter). Experten informieren in bundesweiten Patientensymposien Unter dem Motto “Trotz alledem! Leben mit der AMD” veranstaltet die Selbsthilfevereinigung nunmehr zum fünften Mal eine bundesweite Themenwoche zur AMD. In Patientensymposien erfahren Betroffene und deren Angehörige von Experten, wie wichtig die Früherkennung dieser Krankheit ist und welchen Einfluss eine gesunde Lebensweise auf das Augenlicht haben kann. Darüber hinaus werden vielfältige Möglichkeiten vorgestellt, mit Diagnose und Erkrankung umzugehen. Nähere Informationen zu den Symposien in Rostock, Masserberg, Lichtenfels und Berlin finden Interessierte unter: https://www.pro-retina.de/seminare/2018/amd-aktionswoche-nr-602018. Das Patientensymposium in Berlin wird nach Angaben von PRO RETINA im Live-Stream übertragen und sei auch später noch in der Mediathek der Website auf www.pro-retina.de abrufbar. Kostenloser Zugang zum Patientenregister Im Rahmen der AMD-Aktionswoche wird das Patientenregister der PRO RETINA für alle AMD-Patienten geöffnet. “Kostenlos registrieren können sich vom 17. bis 24. November also auch Patienten, die noch kein Mitglied der PRO RETINA sind”, erklärt die Patientenorganisation. Mit dem 2017 eingerichteten Patientenregister verfolge sie das Ziel, Forschung und Medizin mit den Patienten zu vernetzen. Mit der Registrierung im Patientenregister könnten Betroffene ihre Chancen erhöhen, an klinischen Studien zur Therapiefindung bei Netzhauterkrankungen teilzunehmen. PRO RETINA Deutschland e.V., eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet. Heute ist PRO RETINA nach eigenen Angaben eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6000 Mitgliedern. Quelle: PRO RETINA Deutschland e.V.
Mehr erfahren zu: "„Seriosität, wie wir sie von Hütchenspielern kennen“" „Seriosität, wie wir sie von Hütchenspielern kennen“ Bei einer kurzfristig anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin haben die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) scharfe Kritik an der Bundesregierung geübt. Sie bemängelten zum einen den Referentenentwurf […]
Mehr erfahren zu: "Mit Bewegung und Ibuprofen gegen das Chemobrain" Mit Bewegung und Ibuprofen gegen das Chemobrain Bewegung und Ibuprofen können laut einer aktuellen Phase-II-Studie – einzeln oder in Kombination – die kognitive Funktion von Patienten unter Chemotherapie verbessern.
Mehr erfahren zu: "Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Studie sieht zusätzliches Potenzial für Deutschland" Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Studie sieht zusätzliches Potenzial für Deutschland Derzeit ist die Organspende nach dem irreversiblen Hirnfunktionsausfall die einzige rechtlich zulässige Form der Spende. Die Einführung der Organspende auch nach Herz-Kreislauf-Stillstand könnte Wartezeiten verkürzen und Transplantationszahlen steigern. Das zeigen […]