BVÖGD fordert Verbot von Silvesterfeuerwerk7. Dezember 2022 Symbolbild.©Beck Photography-stock.adobe.com „Silvesterfeuerwerke verursachen jedes Jahr viele vermeidbare Verletzungen und Gesundheitsstörungen“, so der Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Dr. Johannes Nießen. Deshalb fordert der Verband ein Verbot von Silvesterfeuerwerken. Die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahreswechsel ohne Feuerwerk sind laut dem Verband positiv: So habe es ohne Feuerwerk deutlich weniger Augenverletzungen gegeben – laut einer Umfrage der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft sind diese durch das Böllerverbot um rund 80 Prozent zurückgegangen. Schwere Verletzungen an Silvester durch Feuerwerkskörper betreffen neben den Augen häufig die Hände – darauf haben die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie, die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie und andere hingewiesen. Das bundesweite Verkaufsverbot von Feuerwerk senkte bei den vergangenen beiden Jahreswechseln laut der Deutschen Umwelthilfe auch die Feinstaubbelastung in der Silvesternacht deutlich. „Diese können bei Asthmatikern und anderen schwere Atemwegsreizungen auslösen“, warnte die stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Dr. Kristina Böhm. Der BVÖGD hat sich daher einer Initiative der Deutschen Umwelthilfe für ein generelles Verbot von Silvesterfeuerwerken angeschlossen.
Mehr erfahren zu: "Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht" Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht Am 6. Juni ist Tag der Sehbehinderung. Aber was heißt es, „sehbehindert“ zu sein? Rund 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Netzhauterkrankung, die zur Erblindung führen kann. Dennoch […]
Mehr erfahren zu: "DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern" DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern Ein durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstütztes Modell, das auf der Analyse von 71 Blutproteinen basiert, könnte das Risiko einer diabetischen Netzhautdegeneration frühzeitig vorhersagen. Dadurch ließen sich gefährdete Patienten möglicherweise bereits […]
Mehr erfahren zu: "Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG" Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG Im Hinblick auf den Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) warnt der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands (BVA) vor Untergrabung der Autonomie der Ärzte.