Carl Zeiss Meditec von starkem Euro gebremst

Der Medizintechnikhersteller Carl Zeiss Meditec hat trotz der Bremswirkung eines starken Euros weiter zugelegt.

Im ersten Geschäftshalbjahr 2017/18 (Ende März) kletterte der Umsatz um 4,5 Prozent auf 613,7 Millionen Euro, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag in Jena mitteilte. Ohne Wechselkurseinflüsse hätte das Plus 9,5 Prozent betragen. In der Region “Americas” etwa machte die Umrechnung von Dollar in Euro das Wachstum zunichte.

Der Gewinn ging um zwölf Prozent auf 56,3 Millionen Euro zurück, im Vorjahr hatten allerdings Verkaufserträge den Überschuss in die Höhe getrieben. Den Umsatz erwartet das Management in diesem Geschäftsjahr zwischen 1,23 und 1,28 Milliarden Euro, das wäre am oberen Ende ein Plus von mehr als sieben Prozent.

Die strategische Geschäftseinheit Ophthalmic Devices steigerte den Umsatz nach Angaben des Unternehmens um 3,7 Prozent (wechselkursbereinigt: 8,6%) auf 449,3 Millionen Euro. Hierzu hätten sowohl Produkte und Lösungen der Augendiagnostik als auch Refraktive Lasersysteme und die starke Nachfrage nach Premium- und Standard-Intraokularlinsen beigetragen.

Die strategische Geschäftseinheit Microsurgery konnte den Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres laut Mitteilung um 6,5 Prozent (währungsbereinigt: 12,2%) auf 164,4 Millionen Euro gegenüber 154,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum steigern.

 

Quellen: (dpa) / Carl Zeiss Meditec AG

 

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