Charité und German Council of Shopping Places starten Projekt zur Schütteltrauma-Prävention23. August 2022 Ingmar Behrens (Bevollmächtigter des Vorstandes German Council of Shopping Places, l.) und Prof. Wolfgang Henrich (Direktor Klinik für Geburtsmedizin Charite) bei der Vorstellung der Schüttelpuppen und des Projektes #SchüttelMichNicht. (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG) Am 20. August veranstaltete die Klinik für Geburtsmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein Symposium zum Thema “Vom reaktiven zum präventiven Kinderschutz”. Dabei wurde nicht nur das zehnjährige Jubiläum des Präventionsprojektes “Babylotsen” gefeiert, sondern auch das Projekt “#SchüttelMichNicht”vorgestellt. Im Fokus von #SchüttelMichNicht steht die Prävention des Schütteltraumas – der häufigsten Form der Misshandlung im Säuglingsalter, die oft zu schweren oder tödlichen Gehirnschädigungen führt. Anlässlich des Symposiums erhielten zunächst rund 50 Geburtskliniken bundesweit Schüttelpuppen für die Aufklärung werdender Eltern – bis zum Jahresende sollen rund 60 weitere Kliniken folgen. Insgesamt übernehmen bis Ende des Jahres rund 100 Shopping-Center Schüttelpuppen-Patenschaften im Wert von mehr als 200.000 Euro für Geburtsklinken. Wie auch das Babylotsen-Projekt, welches unter anderem bereits mit Kristina Schröder namenhafte Unterstützung aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatte, findet auch #SchüttelMichNicht bekannte Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Kultur: Zum Beispiel schickte das Bundesministerium für Gesundheit eine Videobotschaft, während die Schirmherren des Projekts Julia Harting (Diskuswerferin) und Robert Harting (Weltmeister, Olympiasieger & mehrfacher Deutscher Meister im Diskuswurf) unter anderem gemeinsam mit Schauspieler Jan Josef Liefers vor Ort waren, der die Übergabe der Simulationspuppen übernahm. “Bei den Babylotsen und #SchüttelMichNicht handelt es sich um zwei wichtige Präventionsprojekte zur Unterstützung von gesundem Aufwachsen von Kindern. Sie sind ein essenzieller Schritt für mehr Elternkompetenz und damit mehr Schutz für Kinder – ich freue mich, mit dem GCSP und seinen Mitgliedern so wichtige Partner in dieser bedeutsamen Angelegenheit an unserer Seite zu haben sowie aus diesem besonderen Anlass den 20. August zum Welttag der Schütteltraumaprävention auszurufen”, sagte Prof. Wolfgang Henrich, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin der Charité. “Die Sensibilisierung für das Thema Schütteltrauma ist äußerst wichtig – wir freuen uns daher, mit dem GCSP und unseren Mitgliedern einen aktiven Beitrag zur Aufklärung und Bewusstseinsschaffung leisten zu können. Shopping-Center sind für alle Menschen einer Stadt da. Diese starke Verbindung trägt das außerordentliche Engagement der Center”, sagte Ingmar Behrens, Bevollmächtigter des GCSP-Vorstandes.
Mehr erfahren zu: "Projekt für Umgang mit psychisch belasteten Schülern startet" Projekt für Umgang mit psychisch belasteten Schülern startet Verhaltensauffälligkeiten nehmen auch im Schulalltag zu. Nach langer Planung startet in Sachsen nun ein Projekt, das Lehrkräfte sowie Schulleitungen entlasten soll.
Mehr erfahren zu: "Pandemie-Folgen: Tausende Teenager mit Angststörungen und Panikattacken" Pandemie-Folgen: Tausende Teenager mit Angststörungen und Panikattacken Auch mehrere Jahre nach Ende der Corona-Pandemie prägt diese Zeit noch Tausende Teenager in Baden-Württemberg in Form psychischer Erkrankungen.
Mehr erfahren zu: "Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen" Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) befürchtet, dass mit der jetzigen Ausgestaltung der Hybrid(H)-DRGs das angestrebte Ziel der Ambulantisierung nicht erreicht werden kann. Er fordert daher eine sachgerechte Refinanzierung vor […]