Chronische Nierenerkrankung: Intensivere Blutdrucksenkung mit geringerer Mortalität assoziiert

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In einer neuen Studie war die Randomisierung für eine intensivere Blutdruck (BP)-Senkung bei Teilnehmern mit Hypertonie und chronischer Nierenerkrankung (CKD) mit einem geringeren Mortalitäts­risiko assoziiert. Es seien weitere Studien nötig, um die absoluten BP-Ziele für maximalen Nutzen und minimalen Schaden zu definieren, schreiben die Autoren um Dr. Rakesh Malhotra.

Für ihren Review und die Meta-Analyse randomisierter klinischer Studien (RCTs) durchsuchten sie mehrere Datenbanken. Dabei schlossen sie alle RCTs ein, die 2 definierte BP-Zielwerte (aktive BP-Behandlung vs. Placebo bzw. keine Behandlung oder intensive vs. weniger intensive BP-Kontrolle) verglichen und Erwachsene mit den CKD-Stadien 3–5 (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate <60 ml/min/1,73 m2) exklusiv oder als Subgruppe aufwiesen (01.01.1950-01.06.2016). Malhotra und Kollegen identifizierten 30 RCTs, die potenziell die Einschlusskriterien erfüllten.

Mortalitätsdaten zur CKD-Subgruppe extrahierten sie aus 18 Studien, darunter 1293 Todesfälle bei 15.924 CKD-Patienten. Der eingangs vorliegende mittlere (SD) systolische BP (SBP) lag sowohl im intensiven als auch im weniger intensiven Arm bei 148 (16) mmHg. Der mittlere SBP fiel um 16 mmHg auf 132 mmHg im intensiveren Arm und um 8 mmHg auf 140 mmHg im weniger intensiven Arm. Die Autoren berechneten, dass die intensive vs. der weniger intensiven BP-Kon­trolle zu einem um 14,0 % niedrigeren Risiko für die Mortalität aller Ursachen führte (OR 0,86; 95 %-KI 0,76–0,97; P=0,01). Dieser Befund war ohne signifikante Heterogenität und über mehrere Subgruppen hinweg konsistent.

Autoren: Malhotra R et al.
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Studie: Association Between More ­Intensive vs Less Intensive Blood Pressure Lowering and Risk of Mortality in Chronic Kidney Disease Stages 3 to 5: A Systematic Review and Meta-analysis
Quelle: JAMA Intern Med 2017;177(10):1498–1505.
Web: dx.doi.org/10.1001/jamainternmed.2017.4377

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