Clinical Site of Excellence: EVICR.net zertifiziert Universitäts-Augenklinik Bochum für vier Jahre26. März 2019 Dr. Matthias Elling, Ltd. Oberarzt der Uni-Augenklinik Bochum, bei der Kataraktoperation mit dem Femtosekundenlaser. Foto: © Andreas Rehkopp, UK Knappschaftskrankenhaus Bochum Das Expertengremium des European Vision Institute Clinical Research Network (EVICR.net) hat die Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum erneut als „Clinical Site of Excellence“ zertifiziert – und dies, wie das Klinikum mitteilt, nicht nur für die reguläre Dauer von zwei Jahren, sondern in Anerkennung der “herausragenden Leistung” bereits für die nächsten vier Jahre. Das EVICR.net ist ein Zusammenschluss europäischer Spitzenforschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Augenheilkunde und der Grundlagenforschung des menschlichen Sehens. In dem Netzwerk sind nach Angaben des Klinikums 101 Institutionen aus 15 europäischen Ländern vertreten. Zu den Aufgaben gehöre es, die wissenschaftlichen Leistungen und die Relevanz der klinischen wie experimentellen Forschung einer Klinik zu kontrollieren. Werde diese als dem höchsten Level entsprechend befunden, bekomme die betreffende Klinik das Qualitätszertifikat „Clinical Site of Excellence“. Experten gelte eine solche Beurkundung als ein Beleg für den hohen Stand der Patientenversorgung und auch des klinisch-wissenschaftlichen Rangs einer Klinik. „Unter den zahlreichen Forschungsprojekten, die wir hier in Bochum betreiben, finden sich gleich mehrere, die das Potenzial haben, einen direkten Benefit für den Patienten zu haben“, sagt Prof. Burkhard Dick, Direktor der Augenklinik. „Es dürfte weltweit kein Zentrum mit einem solchen Output an wissenschaftlichen Arbeiten über eine neuartige Technologie, den Femtosekundenlaser und seine Anwendung in der Kataraktchirurgie, geben wie bei uns. Damit konnten wir beitragen, den häufigsten Eingriff der operativen Medizin noch sicherer und noch präziser zu machen“, berichtet er stolz. Neben der Kataraktchirurgie widmet sich sein Team auch der Erforschung des Glaukoms und der damit verbundenen Frage, warum ein Mensch an Glaukom erkrankt. „Wir wollen diesem Rätsel in der Ätiologie, der Krankheitsentstehung, auf den Grund gehen – und damit daran mitwirken, neue Therapieansätze zu konzipieren“, betont Dick. Klinische Forschung sei nichts Abstraktes, denn gerade heutzutage komme sie meist ungewöhnlich schnell den Patienten zugute. Quelle: UK Knappschaftskrankenhaus Bochum
Mehr erfahren zu: "Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht" Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht Am 6. Juni ist Tag der Sehbehinderung. Aber was heißt es, „sehbehindert“ zu sein? Rund 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Netzhauterkrankung, die zur Erblindung führen kann. Dennoch […]
Mehr erfahren zu: "DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern" DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern Ein durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstütztes Modell, das auf der Analyse von 71 Blutproteinen basiert, könnte das Risiko einer diabetischen Netzhautdegeneration frühzeitig vorhersagen. Dadurch ließen sich gefährdete Patienten möglicherweise bereits […]
Mehr erfahren zu: "Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG" Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG Im Hinblick auf den Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) warnt der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands (BVA) vor Untergrabung der Autonomie der Ärzte.