COVID-19: Telerehabilitation verbessert Belastungskapazität24. Juni 2021 © ARTFULLY-79 – stock.adobe.com (Symbolbild) Wegen einer COVID-19-Erkrankung hospitalisierte Patienten haben in einer Studie bei Entlassung aus dem Krankenhaus eine geringe funktionelle Belastbarkeit gezeigt und erholten sich in den folgenden 3 Monaten nur schlecht. Die Autoren konnten allerdings auch zeigen, dass ein einfaches Telerehabilitationsprogramm die funktionelle Belastungskapazität der Betroffenen bei der Nachuntersuchung nach 3 Monaten erheblich verbessern konnte. Die Forschenden quantifizierten die funktionelle Belastungskapazität der Patienten zum Zeitpunkt von deren Entlassung mithilfe eines 1-minütigen Sit-to-Stand-Tests (STST) und schlugen daraufhin die Teilnahme an einem Telerehabilitationsprogramm vor. Aus Patienten, die eine solche Teilnahme ablehnten, wurde eine Kontrollgruppe gebildet. Bei der Entlassung hatte keiner der 48 für die Telerehabilitation rekrutierten Patienten einen STST >50. Perzentile, und 77% von ihnen lagen <2,5. Perzentile. Die SpO2 betrug 92,6 ±3,0% nach dem STST, und bei 15 Patienten wurde eine Sauerstoffentsättigung festgestellt. Nach 3-monatiger Nachbeobachtung nahm die Anzahl der Wiederholungen während des STST in der Telerehabilitationsgruppe (n=14; p<0,001) und in der Kontrollgruppe (n=13; p=0,002) signifikant zu, wobei aber nur 1 Patient (aus der Telerehabilitationsgruppe) ein Ergebnis >50. Perzentile erreichte. Die Verbesserung war nach dem Telerehabilitationsprogramm signifikant und klinisch stärker (p=0,005). Während des Programms wurden von den Patienten keine unerwünschten Ereignisse berichtet. Fazit Ein Telerehabilitationsprogramm kann die funktionelle Belastungskapazität betroffener Patienten nach COVID-19 erheblich verbessern. (ac) Autoren: Martin I et al. Korrespondenz: Gregory Reychler; [email protected] Studie: Follow-up of functional exercise capacity in patients with COVID-19: It is improved by telerehabilitation Quelle: Respir Med 2021;183:106438. Web: https://doi.org/10.1016/j.rmed.2021.106438
Mehr erfahren zu: "Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent" Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent Der GKV-Schätzerkreis hat seine Prognosen für die finanziellen Rahmenbedingungen für 2027 abgegeben. Der Bundesgesundheitsminister wertet es als Erfolg des GKV-Spargesetzes, die KBV übt daran weiter Kritik.
Mehr erfahren zu: "Die UV-GOÄ als „Fels in der Brandung“" Die UV-GOÄ als „Fels in der Brandung“ Mit der Gebührenordnung für Ärzte zum Vertrag Ärzte/Unfallversicherungsträger (UV-GOÄ) kommt es zu deutlichen Verbesserungen für die Abrechnung arthroskopischer Operationen und der Grundleistungen.
Mehr erfahren zu: "DKOU 2026 – Kongresspräsidenten im Interview: „Versorgung vom Patienten aus denken“" DKOU 2026 – Kongresspräsidenten im Interview: „Versorgung vom Patienten aus denken“ Im Interview sprechen die drei Präsidenten des DKOU 2026 über Gesundheitspolitik, Herausforderungen für O & U und Programm-Highlights