DÄT 2019: Mehr Studienplätze in der Humanmedizin schaffen31. Mai 2019 Der 122. Deutsche Ärztetag sieht die Länder in der Pflicht, das Angebot an Medizinstudienplätzen stark auszuweiten (Symbolbild). Foto: © kasto – stock.adobe.com Der 122. Deutsche Ärztetag in Münster hat Bund und Länder aufgefordert, die Zahl der Medizinstudienplätze deutlich zu erhöhen. „Die Versorgung der immer älter und kränker werdenden Bevölkerung braucht dringend mehr Ärztinnen und Ärzte. Nur wenige ärztliche Aufgaben können delegiert werden“, stellten die Abgeordneten des Ärztetages klar. Bereits zuvor, so die Bundesärztekammer (BÄK) weiter, hatte der Ärztetag in einem Grundsatzbeschluss gefordert, dass die Bundesländer die finanziellen Mittel für eine Erhöhung der Zahl der Studienplätze in der Humanmedizin um bundesweit mindestens zehn Prozent bereitstellen. Ferner müsse die Bundesregierung bei der Umsetzung des sogenannten Masterplans Medizinstudium 2020 dafür Sorge tragen, dass die beabsichtigte Schwerpunktsetzung auf Praxisnähe und Patientenorientierung in der Ausbildung nicht zu einer weiteren Verschärfung der Arbeitsverdichtung für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken führe. In einem weiteren Beschluss forderten die Abgeordneten des Ärztetages eine obligatorische und bundesweit einheitliche, angemessene Aufwandsentschädigung für Studierende im Praktischen Jahr. Zudem soll nach dem Willen des Ärztetages im Medizinstudium die Digitalisierung eine stärkere Rolle spielen. Quelle: Bundesärztekammer (BÄK)
Mehr erfahren zu: "Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG" Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG Im Hinblick auf den Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) warnt der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands (BVA) vor Untergrabung der Autonomie der Ärzte.
Mehr erfahren zu: "Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland" Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland 900 Millionen Euro, die eigentlich für hiesige Standorte des Pharma-Konzerns Boehringer Ingelheim vorgesehen waren, werden nun in anderen Weltregionen investiert. Der Unternehmenschef wählt klare Worte.
Mehr erfahren zu: "KI: Neuer Trainingsansatz stärkt künstliche Sehsysteme" KI: Neuer Trainingsansatz stärkt künstliche Sehsysteme Künstliche Intelligenz (KI) wird immer größer, datenhungriger und rechenintensiver. Doch eine neue Studie der Universität Osnabrück zeigt: Für robustes Sehen ist größer nicht immer besser. Entscheidend kann vielmehr sein, wie […]