Zucker, Fett und Salz in Kinderprodukten: Statement der DDG zum Produktmonitoring des Max Rubner-Institutes6. Juli 2023 Foto: © Daria-Yakovleva, Pixabay Immer noch zu viel Zucker, Fett und Salz in angeblich für Kinder geeigneten oder sogar für sie gedachten Lebensmittelprodukten: Trotz Absichtserklärungen der Industrie, daran etwas zu ändern, hat sich offenbar nichts getan. Das zeigen neuen Daten des Max Rubner-Institutes (MRI). Zu den Ergebnissen des Sonderberichts zu Produkten mit Kinderoptik auf Grundlage der unabhängigen, wissenschaftlichen Untersuchungen des MRI für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erklärt Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK): „Die neuen Daten des Max Rubner-Institutes belegen den gesetzlichen Handlungsbedarf für verbindliche Regeln zum Schutz der Kindergesundheit. Die Strategie der freiwilligen Selbstverpflichtungen ist offenkundig gescheitert. Obwohl die Ernährungsindustrie seit vielen Jahren Besserung gelobt, sind die Zuckergehalte in Lebensmitteln für Kinder nach wie vor zu hoch und teilweise sogar gestiegen. Nicht einmal die Hälfte der vermeintlichen Kinderprodukte erfüllt die Nährwert-Empfehlungen für Zucker, Fett und Salz der Weltgesundheitsorganisation. Die Verbände der Lebensmittelwirtschaft beklagen fast täglich, dass ein viel zu großer Anteil der Lebensmittel unter die geplanten Werbebeschränkungen falle. Dieses Problem ist hausgemacht und zeigt letztlich nur, wie unausgewogen das Lebensmittelangebot aktuell ist.“
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