Deutsche Krebsgesellschaft wählt neue Führung11. Juni 2018 Prof. Dr. Olaf Ortmann Quelle: © Manfred Wigger Die Delegiertenversammlung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) hat Prof. Dr. Olaf Ortmann zum neuen Präsidenten der Fachgesellschaft gewählt. Olaf Ortmann löst den bisherigen Amtsinhaber Prof. Dr. Peter Albers aus Düsseldorf ab. Im Vorstand der Deutschen Krebsgesellschaft wurden insgesamt vier Positionen neu besetzt. Olaf Ortmann leitet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg, er ist außerdem Leiter des Onkologischen Zentrums in Regensburg und Inhaber des Lehrstuhls für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universität Regensburg. Neben seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert er sich seit vielen Jahren in der Deutschen Krebsgesellschaft. Vor seiner Wahl zum Präsidenten der DKG war Olaf Ortmann bereits als DKG-Vizepräsident und als Sprecher der wissenschaftlichen Mitglieder und Arbeitsgruppen im Vorstand der DKG aktiv. Zu seinen Schwerpunktthemen zählt unter anderem die Versorgungsforschung im Bereich der gynäkologischen Krebserkrankungen. „Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen freue ich mich sehr auf die kommende Amtszeit. Vor uns liegen interessante Themenfelder, etwa die Stärkung der Versorgungsqualität und der Versorgungsforschung in der Onkologie, sowie die Frage, wie sich medizinische Innovationen schnell und sicher in die Regelversorgung bringen lassen. Als multidisziplinäre Fachgesellschaft sind wir für diese Aufgaben gut aufgestellt“, sagte der neu gewählte DKG-Präsident bei seinem Amtsantritt. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Dialog mit den gesundheitspolitischen Entscheidern, der in den vergangenen Jahren begonnen hat, weiter fortgesetzt wird.“ Die Deutsche Krebsgesellschaft Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) – eine Nachfolgeorganisation des 1900 gegründeten „Comité für Krebssammelforschung“ – ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. In der DKG vertreten sind über 8.000 Einzelmitglieder in 25 Arbeitsgemeinschaften, die sich mit der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen befassen; dazu kommen 16 Landeskrebsgesellschaften und 39 Fördermitglieder. Die DKG engagiert sich für eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität sowie konsequenten Qualitätsstandards und ist Mitinitiatorin des Nationalen Krebsplans. Mehr unter www.krebsgesellschaft.de
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