Deutsche Krebsgesellschaft zeichnet interdisziplinäre Zusammenarbeit aus11. April 2018 Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Sprecher des UniversitätsTumorCentrums Jena, Prof. Dr. Rolf Kalff, Leiter des Neuroonkologischen Zentrums Jena, PD Dr. Jan Walter, Koordinator des Neuroonkologischen Zentrums Jena und Dr. Ekkehard Eigendorff, Geschäftsführer des UniversitätsTumorCentrums Jena, (v.l.) präsentieren das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. für das Neuroonkologische Zentrum des Universitätsklinikums Jena. Foto: UKJ/Schacke Höchste Kompetenz bei Hirntumoren: Neuroonkologisches Zentrum des Universitätsklinikums Jena zertifiziert. Eine optimale Versorgung der Patienten in rascher zeitlicher Abfolge, von der Diagnostik zur individuell angepassten Therapie, ist einer der positiven Eindrücke, mit denen die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. das Neuroonkologische Zentrum des Universitätsklinikums Jena (UKJ) auszeichnet und im Februar 2018 zertifiziert hat. Damit wurden neuroonkologische Qualitätsstandards bestätigt, die seit 1994 am UKJ etabliert sind und das Zentrum als die zentrale Anlaufstelle für Patienten mit Hirntumoren in Thüringen prägen. Gliome, bösartige Hirntumore, sind die häufigsten Krankheitsbilder, die im Zentrum behandelt werden. Doch auch darüber hinaus besitzt das Zentrum höchste Expertise in der Behandlung von Hypophysen- und Schädelbasistumoren, Meningeomen und Hirnmetastasen. Insgesamt wurden im Jahr 2017 mehr als 600 Hirntumor-Patienten im Neuroonkologischen Zentrum des UKJ behandelt. „Die Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität und Expertise des Neuroonkologischen Zentrums. Jeder Patient erhält hier die bestmögliche Behandlung nach modernsten medizinischen Standards und Wissen“, betont Prof. Dr. Rolf Kalff, Leiter des Neuroonkologischen Zentrums und Direktor der Klinik für Neurochirurgie am UKJ. Die Auditoren der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) lobten insbesondere die interdisziplinäre Aufstellung des Zentrums, in dem Experten der Neurochirurgie, Neurologie, Hämatologie/Onkologie sowie der Strahlentherapie ihre Kompetenzen bündeln. „Bedeutend für die interdisziplinäre Zusammenarbeit sind die regelmäßigen Tumorkonferenzen, in denen alle aktuellen Behandlungsfälle ausführlich besprochen und diskutiert werden“, sagt Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor des UniversitätsTumorCentrums Jena. Darüber hinaus sind Neuroradiologen, Nuklearmediziner, aber auch pädiatrische Onkologen und das UniversitätsTumorCentrum Jena Teil der interdisziplinären Zusammenarbeit. Auch das Engagement der Sozialarbeit und Psychoonkologie wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft hervorgehoben. Neben der Zusammenarbeit mit der Neuropathologie des UKJ besteht zudem eine enge Kooperation des Zentrums mit dem Institut für Neuropathologie der Charité – Berlin. „Wir weisen langjährige Erfahrungen in der Behandlung von Hirntumoren auf, wobei unser Leistungsspektrum von der Untersuchung und Beratung in den mehrmals wöchentlich stattfindenden Tumorsprechstunden, über modernste, meist operative, Behandlungsmöglichkeiten bis zur individualisierten Weiterbehandlung und Nachsorge reicht. Diese positive Entwicklung werden wir auch zukünftig fortsetzen und weiter ausbauen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Jan Walter, Koordinator des Neuroonkologischen Zentrums und Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie am UKJ.
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