Deutscher Schmerz- und Palliativtag: Sorgen und Versorgen – Schmerzmedizin konkret23. Dezember 2022 Bild: ©momius – stock.adobe.com Unter dem Motto „Sorgen und Versorgen – Schmerzmedizin konkret“ findet vom 14. bis 18. März 2023 der Deutsche Schmerz- und Palliativtag als Online-Kongress statt. Erstmalig wird es in diesem Jahr eine digitale Posterausstellung geben. Ebenfalls neu sind englischsprachige Vorträge. Bei dem Motto gehe es um die Verbindung zwischen der Sorge als Haltung und dem Versorgen als Handlung des Arztes, wie Dr. Johannes Horlemann, Tagungspräsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS), erläutert. „Wir Ärzte müssen aktuell informiert sein, instrumentelle Herangehensweisen beherrschen und den Patienten in seiner Ganzheitlichkeit wahrnehmen“, so Horlemann. Schwerpunkt des Kongresses in 2023 sind die Versorgungsforschung und die Möglichkeiten des bidirektionalen Transfers neuester Erkenntnisse aus Versorgungsalltag und klinischer Forschung. Neu: Digitale Posterausstellung „Versorgung trifft Versorgungsforschung“ Unter dem Motto „Versorgung trifft Versorgungsforschung“ wird es erstmals, seitdem der Kongress online stattfindet, eine Posterausstellung geben. Ziel ist es, Versorgungsforscher und praktische Versorger zu vernetzen. Nicht nur Schmerz-Forscher, sondern auch Schmerzmediziner, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten sowie Apotheker sind eingeladen, Abstracts einzureichen. So sollen versorgungsrelevante Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Programm des Schmerz- und Palliativtages bereichern. Die Deadline für Einreichungen wurde gerade bis zum 31. Januar 2023 verlängert, diese sind online möglich: https://schmerztag2023.abstractserver.com/submission. Während des Kongresses wird es eine Publikumsbewertung und eine Bewertung der Beiträge durch die Tagungsleitung geben. Die bestbewerteten Poster werden noch während des Kongresses ausgezeichnet und im Hauptprogramm bekannt gegeben. Die Abstracts aller angenommenen Beiträge werden zudem in einer Sonderausgabe der Zeitschrift „Schmerzmedizin“ elektronisch veröffentlicht. Weitere Neuerungen: Vorträge in englischer Sprache und Patiententag Neben der digitalen Posterausstellung gibt es weitere Neuerungen beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2023: Für internationale Besucher bietet der Kongress erstmalig auch Vorträge in englischer Sprache an. Am Freitagnachmittag lädt der Kongress zum ersten Mal internationales Publikum ein. Inhaltlich startet die DGS mit dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2023 eine neue Reihe von Curricula, die sich Volkskrankheiten widmen, die mit Schmerzen einhergehen, z.B. dem Thema „Diabetes und Schmerz“. Weitere Kongressthemen sind Updates zu medikamentösen und nichtmedikamentösen Möglichkeiten der Schmerzmedizin, die Versorgung von Patienten mit Kopfschmerzen, myofaszialen Schmerzsyndromen und peripheren Neuropathien, der Stellenwert von Cannabinoiden sowie palliativmedizinische Themen. Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2023 dauert fünf Tage, von Dienstag, 14. März bis Samstag, 18. März 2023. Von Dienstag bis Freitag finden die Seminare und Symposien jeweils nachmittags bis abends statt – am Samstag ganztags. Im Anschluss steht ein Teil der Vorträge in der Mediathek on demand zur Verfügung.
Mehr erfahren zu: "Verletztenversorgung bei NATO-Bündnisfall-Übung: Verzahnung militärischer und ziviler Strukturen" Verletztenversorgung bei NATO-Bündnisfall-Übung: Verzahnung militärischer und ziviler Strukturen Die regionalen TraumaNetzwerke (TNW) Berlin und Brandenburg bringen ihre fachliche Expertise aktiv in die Nato-Bündnisfall-Übung „Medic Quadriga 2026“ ein. Sie findet in dieser Woche in Berlin statt, vermeldet die DGOU. […]
Mehr erfahren zu: "Italien nimmt Abschied von Jungen mit kaputtem Spenderherz" Italien nimmt Abschied von Jungen mit kaputtem Spenderherz Das Schicksal des kleinen Domenico bewegte Menschen weit über Italien hinaus. Zu seiner Beerdigung kamen mehrere Tausend Menschen. Inzwischen ermittelt die Staatanwaltschaft gegen mehrere Mediziner und Sanitäter.
Mehr erfahren zu: "Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden" Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden Fraktionen und Regierung stehen in Schleswig-Holstein geschlossen hinter dem Universitätsklinikum: Viel Geld fließt in Forschung, Versorgung und Modernisierung. Doch die Entscheidung bringt auch neue Schulden für das Land.