DFG fördert Forschung zu Niereninfektion14. Dezember 2022 Foto: © IMGMIDI , Pixabay Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet sieben neue Forschungsgruppen, eine neue Klinische Forschungsgruppe und eine neue Kolleg-Forschungsgruppe ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG auf Empfehlung des Senats. Am Universitätsklinikum Gießen und Marburg entsteht so eine Forschungsgruppe zu bakteriellen Infektionen der Nieren. Die Harnwege sind häufig von bakteriellen Infektionen betroffen, die nicht selten auf die Nieren übergreifen. Wegen einer Vielzahl von Faktoren, die Therapieerfolge mindern, kann dies unter Umständen lebensbedrohlich sein. Ein besseres Verständnis dieser Infektionen auf molekularer Ebene ist deshalb dringend nötig. Die Forschungsgruppe „Bakterielle renale Infektionen und deren Abwehr (BARICADE)“ will auf diesem Feld die Ursachen und molekularen Mechanismen bei bakteriellen Infektionen der Niere untersuchen und Wege zu neuen Behandlungsstrategien ebnen. Sprecher ist Professor Dr. Florian Wagenlehner.
Mehr erfahren zu: "Nierenfibrose: Überexpression von SNAI1 trägt zur Progression der Erkrankung bei" Weiterlesen nach Anmeldung Nierenfibrose: Überexpression von SNAI1 trägt zur Progression der Erkrankung bei Eine neue Studie der Mahidol University in Bangkok (Thailand) enthüllt, wie die Überexpression von SNAI1 zelluläre Seneszenz, Ribosomenbiogenese und DNA-Schäden in renalen Tubuluszellen vorantreibt.
Mehr erfahren zu: "ERA 2026: Kieler Nephrologe von internationaler Fachgesellschaft prämiert" ERA 2026: Kieler Nephrologe von internationaler Fachgesellschaft prämiert Auf dem ERA 2026 hat Prof. Michael Balzer eine mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine wissenschaftliche Arbeit zu neuen Ansätzen in der Behandlung chronischer Nierenerkrankungen und akuter Nierenschäden erhalten.
Mehr erfahren zu: "Biomarker-gesteuerte Immunsuppression nach Nierentransplantation erfolgreich getestet" Biomarker-gesteuerte Immunsuppression nach Nierentransplantation erfolgreich getestet Ein internationales Forschungsteam unter Koordination der Medizinischen Universität Wien hat in einer klinischen Studie gezeigt, dass eine am Torque-Teno-Virus orientierte Dosierung von Immunsuppression bei Nierentransplantierten sicher ist.