DGS finalisiert bundesweiten Aufbau der Landeszentren29. Juni 2026 Mit den 16 vernetzten Landeszentren geht die DGS jetzt in die nächste Phase: von der Struktur zur Substanz. (Symbolfoto: ©mpix-foto/stock.adobe.com) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat den bundesweiten Aufbau ihrer Landeszentren abgeschlossen. Mit der Gründung des Landeszentrums Sachsen-Anhalt ist nun in jedem Bundesland ein DGS-Landes- beziehungsweise Exzellenzzentrum vertreten. Laut DGS steht damit erstmals eine flächendeckende, qualitätsgesicherte Struktur für Versorgung, Vernetzung und Weiterentwicklung der Schmerzmedizin in Deutschland. Die 16 Landeszentren bündeln die schmerzmedizinische Expertise in den Bundesländern, vernetzen regionale Strukturen und stärken die Versorgung auf Landesebene. Sie stehen als Ansprechpartner für ärztliche und nicht ärztliche Schmerztherapeuten, regionale Schmerzzentren, Verbände, Politik und Medien zur Verfügung, fördern den fachlichen Austausch und vertreten bei aktuellen gesundheitspolitischen Fragen die Interessen der Schmerzmedizin auf Landes- und Bundesebene. Die Landeszentren sind Teil eines bundesweiten Netzwerks von 126 DGS-Regionalzentren und DGS-Algesiologen. Ziel dieses Netzwerks ist es, Menschen mit chronischen Schmerzen frühzeitig, leitliniengerecht und interdisziplinär zu versorgen. In regionalen Schmerzkonferenzen werden einzelne Patientenfälle gemeinsam besprochen und die jeweils erforderlichen multimodalen Behandlungskonzepte abgestimmt. Für die Sicherung hoher einheitlicher Standards werden die DGS-Schmerzzentren jährlich rezertifiziert. Standorte der DGS-Landes- und Exzellenzzentren im Überblick. (Abbildung: ©DGS)
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