DGTHG verleiht St.-Jude-Medical-Preis für besondere Forschungsleistungen der Herzmedizin20. Februar 2018 Rafal Gryszkiewicz, Klinik für Thorax-, Herz und Gefäßchirurgie Universitätsklinikum Tübingen. Foto: Rafal Gryszkiewicz Die Wissenschaftliche Fachgesellschaft Deutscher Herzchirurgen verleiht St.-Jude-Medical-Preis für besondere Forschungsleistungen der Herzmedizin Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) verlieh im Rahmen der 47. Jahrestagung 2018 in Leipzig den St.-Jude-Preis, dotiert mit 5.000 Euro, an Rafal Gryszkiewicz von der Klinik für Thorax-, Herz und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Tübingen. Alljährlich würdigt die DGTHG die besonderen Leistungen von Ärzten und Wissenschaftlern mit renommierten Medizin- und Forschungspreisen, die im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Jahrestagung durch den DGTHG-Präsidenten Privatdozent Dr. Wolfgang Harringer übergeben werden. In seiner Arbeit „Kathetergestützter Trikuspidalklappenersatz mit einer innovativen klappentragenden Stent-Prothese“ konnte im Tiermodell am Schaf die Effektivität als auch die Machbarkeit der neuen Transkatheter-Trikuspidalklappen-Implantation (TTVI) mit einer klappentragenden Gefäßprothese demonstriert werden. Aufgrund der positiven und reproduzierbaren Erfahrungen werden die Ergebnisse als optimistisch angesehen, in naher Zukunft eine kathetergestützte Behandlungsmöglichkeit bei Hochrisikopatienten klinisch etablieren zu können, denn die konventionelle Herzklappenoperation bei einer schweren Trikuspidalklappeninsuffizienz ist mit einer hohen Krankenhaussterblichkeit verbunden. Bisher publizierte minimal-invasive Trikuspidalklappen-Ansätze weisen eine Reihe von Limitationen auf. Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) mit Sitz in Berlin ist eine gemeinnützige medizinische Fachgesellschaft, deren Ziele u.a. der Förderung der Wissenschaft und Weiterentwicklung von Therapien auf dem Gebiet der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie sind. Zu weiteren Hauptaufgaben zählen die Durchführung von Weiter- und Fortbildungsprogrammen, Erstellung medizinischer Leitlinien, Förderung von Nachwuchskräften und die Ausrichtung medizinischer Fachtagungen. Als Vertretung der über 1.000 in Deutschland tätigen und in der DGTHG organisierten Herz- und Kardiovaskularchirurgen stehen die Verantwortlichen der Fachgesellschaft für einen Dialog mit der Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft zur Verfügung. Mehr dazu und zu weiteren Preisträger http://www.dgthg.de/pressemeldungen
Mehr erfahren zu: "Körperfettverteilung beeinflusst Herzalter bei Männern und Frauen unterschiedlich" Körperfettverteilung beeinflusst Herzalter bei Männern und Frauen unterschiedlich Eine britische Studie zeigt, dass sowohl geschlechtsspezifische als auch gemeinsame Muster der Körperfettverteilung das Herzalter beeinflussen. Die Erkenntnisse könnten zielgerichtetere Interventionen ermöglichen.
Mehr erfahren zu: "GLP-1-Rezeptoragonisten senken Mortalität und kardiovaskuläre Ereignisse" Weiterlesen nach Anmeldung GLP-1-Rezeptoragonisten senken Mortalität und kardiovaskuläre Ereignisse Bei Menschen mit Adipositas und kardiometabolischen oder -renalen Begleiterkrankungen können GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) die Mortalität erheblich senken. Insbesondere der kardiovaskuläre Nutzen ist inzwischen gut belegt, wie eine Übersichtsarbeit zeigt.
Mehr erfahren zu: "Herz-Kreislauf-Erkrankung häufigste Todesursache bei Frauen" Herz-Kreislauf-Erkrankung häufigste Todesursache bei Frauen Herzinfarkte und ähnliche Erkrankungen sind für Frauen gefährlicher als für Männer. Zum Weltfrauentag veröffentlicht das Statistische Bundesamt Zahlen zu Geschlechterunterschieden bei der Gesundheit.