„Digitaler Gesundheitspreis 2019“: Augen-Projekt schaffte es auf Platz 21. April 2019 Die Gewinner des 2. Preises (v.l.): Dr. Matthias Temmen, Olaf Gerlach und Dr. Helge Riepenhof von der eyeTrax, mindQ GmbH & Co. KG sowie Dr. Stephan Eder, Sandoz Deutschland/Hexal. Foto: Novartis Pharma Eine digitale Methode zur Untersuchung und Analyse von Augenbewegungen und Pupillenfunktion zählt zu den ausgzeichneten Projekten des „Digitalen Gesundheitspreises 2019“ von Novartis und Sandoz Deutschland/Hexal. Novartis Pharma und Sandoz Deutschland/Hexal haben zum zweiten Mal den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Digitalen Gesundheitspreis verliehen. Die Gastgeber, Dr. Sidonie Golombowski-Daffner, Novartis-Deutschland-Chefin, und Dr. Stephan Eder, Deutschlandchef von Sandoz und Sprecher des Hexal-Vorstandes, prämierten die drei Projekte, die sich gegen die Vielzahl der Mitbewerber durchgesetzt hatten. Das Team der eyeTrax, mindQ GmbH & Co. KG (Osnabrück) gewan den mit 15.000 Euro dotierten 2. Preis für sein Virtual-Reality-unterstütztes System zur Untersuchung und Analyse der Okulomotorik (Augenbewegungen und Pupillenfunktion). Insgesamt wurden nach Angaben der Veranstalter bei der zweiten Auflage des Digitalen Gesundheitspreises 119 Bewerbungen – und damit fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr – eingereicht, die „nachhaltige digitale Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung im Gesundheitswesen“ vorgestellt haben. Die Preisverleihung fand vor rund 150 geladenen Gästen aus Politik, Medizin, dem Gesundheitswesen sowie der digitalen Gründerszene statt. Die Gewinner: 1. Platz: VSI-Virtual Surgery Intelligence, apoQlar GmbH, Hamburg (25.000 €). Virtuelle Überlappung bildgebender Diagnostik mit dem Operationsgebiet, die als Unterstützung des behandelnden Chirurgen bei einer OP direkt auf den Patienten projiziert wird 2. Platz: eyeTrax, mindQ GmbH & Co. KG, Osnabrück (15.000 €). Virtual-Reality-unterstützte Untersuchung und Analyse der Okulomotorik (Augenbewegungen und Pupillenfunktion) 3. Platz: neotiv, neotiv GmbH, Magdeburg (10.000 €). Digitale Lösungen zur frühen Erkennung und zur Verlaufskontrolle von Gedächtnisproblemen „Wir möchten den Gewinnern des Digitalen Gesundheitspreises 2019 herzlich gratulieren und sind gespannt, wie sowohl die Gewinnerprojekte als auch die zahlreichen weiteren Einreichungen das Gesundheitswesen zukünftig nachhaltig beeinflussen werden“, sagte Golombowski-Daffner und zeigte sich erfreut, dass auch so viele Entscheidungsträger aus dem Gesundheitswesen der Einladung zur Preisverleihung gefolgt waren, denn: „Um nachhaltige Lösungen für die Zukunft unseres Gesundheitssystems zu finden, müssen alle Stakeholder zusammenarbeiten. Mit dem Digitalen Gesundheitspreis möchten wir eine Plattform schaffen und dazu beitragen, diese Zukunft mitzugestalten.“ Eder fügte hinzu: „Mit dem Digitalen Gesundheitspreis wollen wir wegweisende digitale Innovationen, die einen echten medizinischen Bedarf adressieren, auszeichnen und fördern. Es zeigt sich immer wieder, dass digitale Technologien medikamentöse Behandlungen optimal ergänzen können und Patienten so zielgerichteter, anwenderfreundlicher und vor allem wirksamer therapiert werden können.“ Im Oktober 2018 hatten Novartis Pharma und Sandoz Deutschland/Hexal bundesweit Innovatoren und Gründer aufgerufen, ihre digitalen Lösungen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland in den Kategorien Künstliche Intelligenz, Big Data, Adhärenz und Digitale Versorgungs- und Vernetzungskonzepte einzureichen. Eine unabhängige Jury wählte aus allen 119 Bewerbungen sieben Projekte für die Shortlist aus und kürte die drei Gewinner. Bei ihrer Bewertung konzentrierten sich die neun Experten des Gesundheitswesens insbesondere auf Kriterien wie den Innovationsgehalt der Projekte oder die methodische Umsetzung. Quelle: Novartis Pharma
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