„Das alternde Auge”: Innovationskongress will Disziplinen zusammenführen

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Der interaktive Innovationskongress „Das alternde Auge“ am 15. und 16. Mai in Hannover lädt Experten und Interessierte dazu ein, visionär zu denken und innovative Konzepte zu Diagnose, Therapie und Prävention auf den Weg zu bringen.

„Schnell, aktuell und überall verfügbar – so wollen Patienten heute versorgt werden”, konstatiert der Veranstalter BiomeTI e. V. (Zentrum für biomedizinische Technik und Innovation) im Vorfeld des Innovationskongresses „Das alternde Auge”. Neue technologische Möglichkeiten böten zahlreiche Ansätze dafür, diesem Wunsch nachzukommen und Patienten mit altersbedingten Augenerkrankungen das Leben zu erleichtern sowie die Risiken ihrer Erkrankung zu minimieren. Die Fachkenntnis von Medizintechnikern und Augenärzten gepaart mit dem Wissen von Netzexperten, Datenschützern, Kostenträgern, Forschern et cetera müssten hier jedoch zusammenwirken, betont BiomeTI. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Innovationsforum „Das alternde Auge“ definiere insbesondere folgende drei Gründe, weshalb neue Ideen gerade jetzt weit nach vorne gebracht werden sollten:
1. Die Gesellschaft wird immer älter. Altersbedingte Augenerkrankungen werden bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent zunehmen.
2. Viele dieser Erkrankungen beginnen schleichend – frühzeitige Diagnose und regelmäßige Therapie helfen.
3. Gesellschaftlicher Handlungsbedarf und wachsender Markt eröffnen große wirtschaftliche Chancen.

Der zweitägige Innovationskongress bringt Menschen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, die sich mit altersbedingten Augenerkrankungen bereits beschäftigen oder künftig beschäftigen wollen. Fachvorträge vermitteln den Teilnehmern ein Bild der gegenwärtigen Situation von Patienten und Ärzten. Moderierte Workshops ergänzen das Programm.

Referenten
Prof. Carsten Framme, Med. Hochschule Hannover, Augenklinik: „Der Hinter-Abschnitt: Herausforderungen der medizinischen Versorgung“
Dr. Stefanie Frech, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Rostock: „Wie zuverlässig tropft Deutschland? Therapieadhärenz beim primären Offenwinkelglaukom“
Dr. Omid Kermani, Augenklinik am Neumarkt Köln: „Der Vorder-Abschnitt: Herausforderungen der medizinischen Versorgung“
Prof. Holger Lubatschowski, Rowiak GmbH: „Das Alternde Auge – Diagnose, Therapie und Prävention“
Prof. Alexander Schuster, Universitätsmedizin Mainz: „Augenärztliche Versorgung 2019: Wo stehen wir?”

Der Innovationskongress „Das alternde Auge“ findet von Mitttwoch, 15. Mai, 9 Uhr, bis Donnerstag, 16. Mai, 14 Uhr, im Forum Niedersachsen im Medical Park Hannover, Feodor-Lynen-Str. 27, 30625 Hannover, statt.
Nähere Informationen unter: https://www.alterndes-auge.de/

Zentrum für biomedizinische Technik und Innovation (BiomeTI e. V.)
BiomeTI ist nach eigenen Angaben eine gemeinsame Initiative der Medizinischen Hochschule, der Tierärztlichen Hochschule, der Leibniz Universität und des Laserzentrums Hannover, unterstützt durch die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft hannoverimpuls. Der Verein wurde 2003 gegründet. Der Vereinszweck ist die selbstlose Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der biomedizinischen Technik. Dabei stellt die Netzwerkbildung in den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft das wesentliche Kernelement dar.

Quelle: BiomeTI e.V.