„DIVI23 war ein Rekord-Kongress“8. Dezember 2023 Die Kongresspräsidenten des DIVI23: Thorsten Brenner (links) und Klaus Notz. Foto: © Mike Auerbach/DIVI Der diesjährige Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI23) habe viele Rekorde aufgestellt, freut sich die Fachgesellschaft im Nachgang. „Es war spannend. Es war sehr aufregend. Es waren noch nie so viele Teilnehmende vor Ort, noch nie so viele Aussteller.“ „Vor allem ist mir die sehr positive Gesamtstimmung aufgefallen“, lobt Kongresspräsident Prof. Thorsten Brenner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen. Das Motto „Interdisziplinarität stärken – Multiprofessionalität leben“ sei von den Teilnehmern wirklich gelebt worden. „Das hat sich auch durch die Diskussionen aller von mir besuchten Symposien gezeigt“, bestätigt Co-Kongresspräsident Klaus Notz, Leiter der Bildungseinrichtungen der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen. Er ist der erste Kongresspräsident, der die Gesundheitsfachberufe repräsentiert. „In allen Sitzungen ist multiprofessionell diskutiert worden. Es haben sich pflegerische Teilnehmer zu ärztlichen Themen gemeldet, es haben Therapeuten ihren Blickwinkel beigesteuert. Es waren sehr lebhafte, wichtige und gute Diskussionen!“ DIVI23: ein wertvoller Ort für den Austausch und das Gestalten der Zukunft Beide Kongresspräsidenten sind sich einig: Der DIVI23 habe gezeigt, dass der Kongress sowohl für Mediziner als auch die Gesundheitsfachberufe ein wertvoller Ort für den Austausch und das Gestalten der Zukunft ist – um schließlich Ideen und Inspirationen für die tägliche Arbeit am Patientenbett mit nach Hause zu nehmen. So sei das Wort „Paradigmenwechsel“ in den letzten Tagen häufiger gefallen. Miteinander an einem Strang ziehen. Gemeinsam im Sinne des Patienten arbeiten und damit dem Personalmangel, spürbar in allen Bereichen der Notfall- und Intensivmedizin, aktiv etwas entgegensetzen. „An dem Konzept eines multiprofessionellen Kongresses werden wir auf jeden Fall festhalten“, betonen Notz wie auch Brenner. Im nächsten Jahr werde es deshalb auch wieder zwei Kongresspräsidenten geben. Highlight des Kongresses: Die Eröffnungsveranstaltung Was bleibt als besonderes Erlebnis im Gedächtnis? Spannenderweise fällt auch hier die Antwort beider Kongresspräsidenten einstimmig aus: „Die Eröffnungsveranstaltung!“ Und Notz ergänzt: „Wir haben hier bewusst auf die einzelnen Grußworte verzichtet und gemeinsam präsentiert. Und das fand ich wirklich sehr schön! Auch das hat unseren roten Faden verdeutlicht: Gemeinsam!“ Auch Brenner wird die Bilder aus dem großen Saal im CCH, mit mehr als 1300 Menschen im Zuschauerbereich, so schnell nicht vergessen. „Das war schon wirklich etwas Besonderes!“, bestätigt der Klinikdirektor aus Essen. Die Keynote mit Profisegler Dominik Neidhart, der untermalt mit wunderbaren Segel-Bildern die Bedeutung der Teamarbeit nur unterstreichen konnte, hat alle begeistert. Festgehalten hat die Redner, die Preisträger und Vortragenden dieser Veranstaltung zudem Schnellzeichner Daniel Stieglitz. Sein Bild konnte vor Ort am DIVI-Stand bewundert werden. Demnächst wird es seinen Platz in der DIVI-Geschäftsstelle in Berlin finden. Das während der Eröffnungsveranstaltung erstellte Bild von Schnellzeichner Daniel Stieglitz. Foto: ©Mike Auerbach/DIVI Großes Lob für professionelle Organisation durch die DIVI-Mitarbeiter Auch in der Industrieausstellung haben sich die Teilnehmer spürbar gut aufgehoben gefühlt, sich an den Ständen informiert, diskutiert und Netzwerke geknüpft. Das haben die jeweiligen Partner alle bestätigt. „Die professionelle Organisation durch die DIVI-Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die verstärkte Digitalisierung, der reibungslose Ablauf trotz 6400 Teilnehmenden vor Ort – immerhin 800 Menschen mehr als im vergangenen Jahr – hätte nicht besser laufen können“, loben beide Kongresspräsidenten. Ist denn gar nichts schief gegangen? Hinter den Kulissen? Eine kleine Panne? Nein, auch das betonen Brenner wie Notz, sie hätten sich zu jeder Minute durch die verantwortlichen Mitarbeiter getragen gefühlt. Staffelstab an die nächsten Kongresspräsidenten Stefan Schwab und Thomas van den Hooven Was geben also die beiden scheidenden Kongresspräsidenten Brenner und Notz den beiden neuen Kongresspräsidenten Prof. Stefan Schwab und Thomas van den Hooven für das Jahr 2024 mit auf den Weg? „Gar nicht so viel, weil es einfach gut gelaufen ist“, überlegt Notz nicht lange. „Einfach überall mit dabei sein. Immer darauf achten, dass die Gesundheitsfachberufe gut vertreten sind. Denn das ist der Job!“ „Die Kollegen gerne noch mehr zu innovativen Formaten ermuntern“, antwortet Brenner. „Auf die Critical Care Couch, das Präsidentensymposium, habe ich wirklich sehr viel und sehr gutes Feedback bekommen. Es war sehr kurzweilig. Es gab Gelächter, weil wir Unterhaltung und Wissensvermittlung mischen konnten. Das darf es gerne noch einmal und häufiger geben.“ Am Ende: Nach dem DIVI ist vor dem DIVI. Zum DIVI24 wird es ein Wiedersehen im Hamburger CCH geben, und zwar vom Mittwoch, den 04. Dezember, bis zum Freitag, den 06. Dezember 2024.
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