DKOU 2021 eröffnet26. Oktober 2021 Foto: hr, Biermann Medizin Nach einjähriger coronabedingter Pause findet wieder der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Berliner Messe vom 26. bis 29. Oktober unter der 2-G-Regel statt. Orthopäden und Unfallchirurgen tagen auf Europas größtem Kongress für das Fach unter dem bereits für 2020 vorgesehenen Kongressmotto “Vereinte Vielfalt”. Auch die Kongresspräsidenten von 2020 Prof. Dieter C. Wirtz, Prof. Michael J. Raschke und Dr. Burkhard Lembeck stehen dem Kongress weiter vor. Zu den Schwerpunktthemen, die sie gesetzt haben, gehören unter anderem “Nachhaltigkeit in Medizin und Chirurgie” bzw. “Ökonomie und Ökologie”, “Best-Ager: Neue Herausforderung für O & U”, “Zukunftstrukturen in O & U”, “Digitalisierung: Was brauchen wir wirklich”, “Innovationsstandort Deutschland: Sind wir noch top?”, “Register in O & U” sowie “Schnittstellen mit anderen Disziplinen”, etwa zur Radiologie und Geriatrie. Auf der Eröffnungungspressekonferenz standen die wegweisenden Register des Faches, das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) sowie das Traumaregister DGU, im Vordergrund. Nicht nur, was erreicht wurde, sondern vor allem die verpassten Möglichkeiten sind von den Referenten dargestellt worden (wir werden ausführlicher berichten, die Red). So wies etwa Prof. Dietmar Pennig, Köln, darauf hin, dass durch bestehende gesetzliche Vorgaben (Datenschutzverordnung) eine enorme Menge von Daten verloren geht, was letztendlich Menschenleben gefährde. Prof. Bernd Kladny, Herzogenaurach, bedauerte, dass bei dem Vorhaben des Bundesgesundheitsministeriums, ein deutschlandweites Implantateregister neu aufzubauen, der große Erfahrungsschatz der Experten des EPRD leider nicht vollends genutzt werde. (hr)
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