DOC 2019: Ehepaar Lang mit Fort- und Weiterbildungspreis ausgezeichnet24. Mai 2019 Prof. Gabriele E. Lang (2.v.l.) und Prof. Gerhard K. Lang (r.) hier mit Prof. Susanne Binder und Prof. Michael Knorz als Repräsentanten der DOC-Programmkommission. Foto: Kaulard/Biermann Medizin Der DOC-Preis 2019 für herausragende Leistungen in der Fort- und Weiterbildung von Augenärzten ist Prof. Gabriele E. Lang und Prof. Gerhard K. Lang zuerkannt worden. Mit diesem Preis würdigt die DOC, dass Gariele E. und Gerhard K. Lang (beide Ulm) ihre langjährige klinische Tätigkeit von Anbeginn an auch auf die Weiterbildung ausgerichtet haben. Gemeinsam haben sie seit 2002 die Schriftleitung der „Klinischen Monatsblätter“ inne, der ältesten augenärztlichen Fachzeitschrift der Welt. Für diese Arbeit hatten sie 2017 bereits den Medienpreis der DOC erhalten. Gerhard K. Lang, dessen klinischer Schwerpunkt im Bereich des vorderen Augenabschnittes liegt, ist Direktor der Universitätsaugenklinik Ulm; seine Frau leitet dort die Sektion konservative Retinologie und Laserchirurgie. Im Zuge ihrer Lehrtätigkeit haben beide eine Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen, Buchkapitel und Bücher veröffentlicht. Besondere Erwähnung fanden hier das Lehrbuch „Augenheilkunde“, welches als das Standardwerk im Fach gelte, das Lehrbuch „Augenheilkunde essentials“ und „Diabetische Retinopathie“. Die mit ihrer wissenschaftlichen und ihrer Lehrtätigkeit verbundenen Leistungen wurden bereits mit zahlreichen Preise ausgezeichnet; so erhielt Gerhard K. Lang beispielsweise den Lehrpreis des Landes Baden-Württemberg und das Bundesverdienstkreuz am Bande. Gabriele E. Lang wurde unter anderem 2012 der Albrecht von Graefe-Preis der DOG verliehen, und 2017 ehrte sie die DOC mit der Meyer-Schwickerath-Lecture. Gerhard K. Lang nutzte sein gemeinsames Dankeswort, um auch die Bedeutung der studentischen Lehre zu betonen. Diese dürfe man nicht vergessen, appellierte er. Hier könnten Medizinstudenten erstmals mit der Augenheilkunde in Berührung gebracht werden, um ihnen zu zeigen, dass dieses Fach ein interessantes und schönes sei – ja, „das eleganteste Fach der Medizin“.
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