DOC 2019: Historical Hall of Fame gegründet25. Mai 2019 Foto: Kaulard/Biermann Medizin „Past meets presence“ hieß es gestern in der General Session der DOC. Die „Hall of Fame“ ist ab jetzt um einen ophthalmohistorischen Teil erweitert, der auch Persönlichkeiten vergangener Tage würdigt: die „Historical Hall of Fame“. Große Ereignisse verdienen eine großen Rahmen – getreu diesem Motto hatte die DOC gestern zur Eröffnung der General Session nicht „gekleckert“. Wer noch die spektakuläre Eröffnung des Weltkongresses (WOC) 2010 in Berlin vor Augen hatte, konnte sich gestern durchaus daran erinnert fühlen… was nicht sehr verwunderlich ist, zeichneten doch auch jetzt wieder die Macher von eyeland.design unter der Leitung von Dr. Karl Brasse für die Show verantwortlich. Einmal mehr bewahrheitete sich: Augen können durchaus „`was fürs Auge“ sein. Der effektvolle Rahmen mit kinoreifer Musikunterlegung war jedoch nur das Setting für die verdienstvollen Größen der Augenheilkunde, die nun in der „Historical Hall of Fame“ verewigt sind. Mehr als 1700 ärztliche Teilnehmer des DOC-Kongresses 2018, so berichtete DOC-Präsident Dr. Armin Scharrer, wählten im Januar und Februar dieses Jahres 15 Persönlichkeiten in die virtuelle Ruhmeshalle. Diese Wahl fand einmalig statt und hat das folgende Ergebnis: Hermann v. Helmholtz (1821–1894) Albrecht von Graefe (1828–1870) Ernst Fuchs (1851–1930) Eduard Zirm (1863–1944) Jules Gonin (1870–1935) Alfred Bielschowsky (1871–1940) Ernst Custodis (1898–1990) Hans Goldmann (1899–1991) Curt Cüppers (1910–1995) Gerhard Meyer-Schwickerath (1920–1992) Elfriede Aulhorn (1923–1991) Michael U. Dardenne (1924–2001) Robert Machemer (1933–2009) Klaus Heimann (1935–1995) Carl Ossoinig (*1934) Prof. Rudolf F. Guthoff (Jg. 1948; Rostock) und Prof. Volker Klauß (Jg. 1942; München) sind die neuen Mitglieder der 2014 gegründeten „Hall of Fame Ophthalmologie“, in die jährlich mindestens zwei Aufnahmen erfolgen. Auch hier waren die Teilnehmer der DOC 2018 die Jury. Gewählt wurden zwei Ophthalmologen, die mit ihrem Engagement für die Tropenophthalmologie große Verdienste erworben haben. Guthoff ist zudem Spezialist auf den Gebieten Bildgebung, Orbita, plastische/rekonstruktive Chirurgie. Forschungsschwerpunkte von Klauß waren unter anderem Infektionskrankheiten des Auges sowie okuläre Komplikationen bei HIV/AIDS.
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