DOG 2021: Ursula Schlötzer-Schrehardt mit Von-Graefe-Lecture ausgezeichnet1. Oktober 2021 Prof. Ursula Schlötzer-Schrehardt. Bildquelle: Schlötzer-Schrehardt Mit der Albrecht-von-Graefe-Lecture, einer der höchsten Auszeichnungen der DOG, wurde in diesem Jahr die Biologin Prof. Ursula Schlötzer-Schrehardt vom Forschungsstab der Universitäts-Augenklinik Erlangen ausgezeichnet. Das Thema ihrer Ehrenvorlesung – „Neue Ansätze in der Limbusstammzelltherapie“ – führte in die Stammzellnische. Aktuelle Erkenntnisse zur Charakterisierung von Limbusstammzellen, die bei kornealen Wundheilungsprozessen eine entscheidende Rolle spielen, standen im Mittelpunkt der Ehren-Lecture von Schlötzer-Schrehardt. Die Transplantation von ex vivo-kultivierten Limbusstammzellen wird heute erfolgreich zur Behandlung einer Limbusstammzellinsuffizienz eingesetzt – einer schweren Störung der Regeneration und Wundheilung des okulären Oberflächenepithels. Hierbei, so erläuterte Schlötzer-Schrehardt, werde der langfristige klinische Erfolg wesentlich vom Erhalt des Stammzellphänotyps in den Transplantaten bestimmt. Moderne regenerative Stammzelltherapien zielten auf die Entwicklung biomimetischer Gewebekonstrukte. Diese sollten das zellspezifische Mikromilieu kontrolliert und reproduzierbar nachahmen, um die Stammzellfunktion im Transplantat aufrechtzuerhalten. In ihrem Vortrag erläuterte die Expertin vom Forschungsstab der Universitätsaugenklinik Erlangen neue Erkenntnisse zur Regulation der Limbusstammzellen und ihrer Nische. Des Weiteren berichtete sie über aktuelle Ansätze zur Generierung organotypischer Gewebekonstrukte für den langfristigen Ersatz des Hornhautepithels bei Limbusstammzellerkrankungen. Anm. d. Red.: Zum DOG-Kongress 2021 angemeldete Teilnehmer können die Von-Graefe-Lecture von Prof. Ursula Schlötzer-Schrehardt als On-Demand-Beitrag im “Highlights”-Channel weiterhin aufrufen.
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