Doppelspitze für den Intensivmediziner-Kongress DIVI231. März 2023 Präsidenten des DIVI23: Thorsten Brenner (links) und Klaus Notz. Fotos: UDE/Frank Preuß und privat Das Motto „Interdisziplinarität stärken – Multiprofessionalität leben!“ des diesjährigen Jahreskongresses der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) spiegelt sich direkt in einer neuen Personalstruktur: mit einer multiprofessionellen Präsidenten Doppelspitze. Neben Kongresspräsident Prof. Thorsten Brenner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen, wird es mit Klaus Notz, Leiter der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen, erstmals einen Co-Präsidenten geben, der speziell die Gesundheitsfachberufe vertritt. Er werde die Pflegeinteressen noch stärker einbringen, wie die Intensivmedizinervereinigung jüngst mitteilte. „Die Pflege beteiligt sich schon seit 2008 intensiv am DIVI-Kongress und gestaltet eigene Programmpunkte. Auf diese Erfahrung und ein bewährtes Team im Hintergrund, unter anderem aus der Sektion Pflegeforschung, greifen wir selbstverständlich auch bei der Programmgestaltung des DIVI23 zurück“, sagt Notz. Durchgängig über alle drei Tage hinweg werde es ein Programm speziell für die Gesundheitsfachberufe geben, das gemeinsam mit der Ärzteschaft gestaltet wird. Persönlich möchte sich Notz unter anderem dafür stark machen, dass gemeinsame Lösungen gegen den Fachkräftemangel und das Abwandern der Pflegekräfte in Dienstleistungsfirmen gefunden werden. „Die Intensivpflege sehe ich als Königsdisziplin“, sagt der Co-Kongresspräsident. „Nirgends ist der Beitrag der Fachpflegekräfte zur Qualität der Patientenversorgung und zur Behandlungssicherheit so groß, wie auf einer Intensivstation, wo diese sehr eng mit Ärzten und Therapeuten zusammenarbeiten.“ Pflegeinteressen stärker vertreten, Multiprofessionalität leben „Die DIVI ist seit jeher eine interdisziplinäre und multiprofessionelle Dachgesellschaft und im Kongressprogramm zeigte sich das immer auch in adäquater Weise. Aber, und das war uns wichtig, in der Organisationsstruktur ist diese Interdisziplinarität und Multiprofessionalität eben ausschließlich durch den ärztlichen Kongresspräsidenten repräsentiert worden“, erklärt Kongresspräsident Brenner. „Das wird sich mit dem DIVI23 ändern, sodass wir der Realität damit deutlich gerechter werden.“ Auch seinen infektiologisch-septischen Fachhintergrund wird Brenner thematisch mit in die Programmgestaltung einfließen lassen, ist er in der DIVI doch ebenfalls der Sprecher der Sektion Systemische Inflammation und Sepsis. Ein Ziel für 2023: mehr als 6000 Teilnehmende in Hamburg Notz und Brenner freuen sich sehr darauf, gemeinsam mit dem Kongressteam in den nächsten Wochen ein hochattraktives und erwartungsgemäß überaus abwechslungsreiches Programm für den DIVI23 zusammenzustellen, um an den großen Erfolg des DIVI22 anknüpfen zu können. In einem Punkt will man sogar noch mehr erreichen: „Neben der gewohnten wissenschaftlichen Exzellenz sind wir ehrgeizig und wollen erstmals die Marke von 6000 Teilnehmern im Dezember knacken“, betonen die beiden Kongresspräsidenten. Gemeinsam scheint das aufgrund der neuen noch stärker multiprofessionellen Ausrichtung durchaus erreichbar zu sein.
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