Dr. Nahlah Saimeh verabschiedet sich aus Eickelborn4. Mai 2018 Verabschiedeten Dr. Nahlah Seimeh (vorne Mitte) (hinten v.l.) Maßregelvollzugsdezernent Tilmann Hollweg, Landesbeauftragter für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel, Pflegedirektor Bernd Sternberg , (vorne v.l.) Kaufmännischer Direktor Ottmar Köck, LWL-Direktor Matthias Löb. (Foto: LWL) Nach knapp 14 Jahren als Ärztliche Direktorin hat sich Dr. Nahlah Saimeh vom Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verabschiedet. “Sie haben das LWL-Zentrum zu einer modernen und bundesweit anerkannten forensischen Klinik weiterentwickelt, die dem Sicherheitsbedürfnis der Allgemeinheit Rechnung trägt, aber auch dem Interesse der Patienten nach einer qualitativ hochwertigen Behandlung und Nachsorge”, würdigte LWL-Direktor Matthias Löb, die anerkannte Forensikerin, die sich entschlossen hat, ihre Tätigkeit im LWL-Zentrum aufzugeben, um künftig als forensisch-psychiatrische Sachverständige selbstständig zu arbeiten. Saimeh habe in einer der größten deutschen forensischen Kliniken die Lockerungspraxis und die Einschätzung von Rückfallrisiken wie auch die Spezialisierung der Behandlungsprogramme weiter professionalisiert, so Löb. Unter ihrer Führung sei die forensische Nachsorge sehr erfolgreich im LWL-Zentrum etabliert worden. Und Saimeh habe sich in den 14 Jahren sehr hohes Ansehen vor Ort in Eickelborn erworben: “Die Bevölkerung vertraut ihr. Denn sie strahlt immer Kompetenz und Sicherheit aus und hat eine Antenne für das Anliegen und Bedürfnisse der Bürger”, würdigte Löb. Saimeh will sich künftig als forensisch-psychiatrische Sachverständige in Düsseldorf niederlassen und sowohl als Gutachterin vor Gericht als auch in der Fortbildung für forensische Psychiater tätig sein. Die Suche nach einer Nachfolge für die Position der Ärztlichen Direktion des LWL-Zentrums in Eickelborn dauert an, das Ausschreibungsverfahren läuft derzeit noch.
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