Eignungstests an Österreichs Vetmeduni starten übermorgen20. Juli 2026 In der Tierarztpraxis (Symbolbild) Foto: Gonzalo Infiesta – stock.adobe.com Am 22. Juli starten die Eignungstests für das Diplomstudium Veterinärmedizin an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Auch in diesem Jahr haben sich wieder achtmal so viele junge Menschen für einen Studienplatz beworben wie Plätze verfügbar sind. Die Studienplätze an der Veterinärmedizinischen Universität Wien sind sehr begehrt, wie die Vetmeduni mitteilt. Beim Diplomstudium Veterinärmedizin – der Voraussetzung für jeden tierärztlichen Beruf – bewerben sich jährlich rund 1.800 junge Menschen für die aktuell 223 Studienplätze. Die schriftlichen Tests finden am 22. und 23. Juli 2026 am Campus der Vetmeduni in Wien-Floridsdorf statt. Prüfungsstoff sind dabei naturwissenschaftliche Themen ab der 9. Schulstufe, der Schwerpunkt liegt auf Biologie, Chemie und Physik. Das 370 Seiten starke Skriptum, das seit März 2026 auf der Website abrufbar ist, behandelt zudem Fragen der Tierethik und des One-Health-Ansatzes, bei dem die Gesundheit von Tieren, Menschen und der Umwelt als Ganzes betrachtet wird. Für die Bundesländer Burgenland, Kärnten und Salzburg sind im Studienjahr 2026/2027 bis zu insgesamt 11 Plätze für „Aufgaben im öffentlichen Interesse“ gewidmet. Bei diesen Studienplätzen erhalten die Bewerber und Bewerberinnen von ihrem Bundesland Vorteile, wenn sie sich im Gegenzug dazu verpflichten, nach dem Studium für eine gewisse Zeit z. B. als Amtstierärztin/Amtstierarzt im jeweiligen Bundesland zu arbeiten. Das Pendant zum Eignungstest in Österreich stellt in Deutschland der Test für medizinische Studiengänge (TMS) dar. Dabei handelt es sich um einen fachspezifischen Studierfähigkeitstest, in dem das grundlegende Verständnis eines Bewerbers für naturwissenschaftliche und medizinische Problemstellungen geprüft wird. In Deutschland kann man an fünf Standorten Tiermedizin studieren: Berlin, Gießen, Hannover, Leipzig und München. Eine Vetmeduni für ganz Österreich Die Vetmeduni in Wien vernetzt ihre Studierenden an den Außenstellen in Niederösterreich und Tirol mit wichtigen Stakeholdern in den Bundesländern – etwa Tierärzten und Landwirten, Kliniken und Schlachthöfen. Auch sind weitere Außenstellen in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark geplant. Mit den gewidmeten Studienplätzen, den Außenstellen und zahlreichen weiteren Aktivitäten im Rahmen der VetmedRegio-Initiative unterstützt die Vetmeduni Bundes- und Landespolitik sowie die Österreichische Tierärztekammer in deren Bemühungen für eine flächendeckende veterinärmedizinische Versorgung insbesondere in ländlichen Regionen. Weitere Studienmöglichkeiten an der Vetmeduni Neben dem „Klassiker“ Veterinärmedizin gibt es an der Vetmeduni auch Aufnahmeverfahren für das Bachelorstudium Biomedizin und Biotechnologie, das Masterstudium Biomedizin sowie das Masterstudium Interdisciplinary Master Human-Animal Interactions. Alle Infos zum Aufnahmeverfahren: Aufnahmeverfahren Studienplatz an der Vetmeduni Weitere Infos zum gesamten Studienangebot der Vetmeduni: Studienangebot an der Veterinärmedizinischen Universität Wien Über die Vetmeduni Die Veterinärmedizinische Universität Wien, die Vetmeduni, ist die einzige veterinärmedizinische, akademische Bildungs- und Forschungsstätte Österreichs und zugleich die älteste im deutschsprachigen Raum – gegründet 1765 von Kaiserin Maria Theresia. Sie beschäftigt rund 1.500 Mitarbeitende und bildet zurzeit rund 2.500 Studierende aus. Neben dem Campus in Wien Floridsdorf verfügt sie aktuell über weitere sieben Standorte in Wien, Niederösterreich und Tirol. Die Vetmeduni ist durch die European Association of Establishments for Veterinary Education (EAEVE) akkreditiert, dadurch können ihre Absolventen und Absolventinnen europaweit praktizieren. Im aktuellen „Shanghai-Ranking“, das über 2.000 Universitäten weltweit in 57 akademischen Fächern vergleicht, liegt die Vetmeduni im Bereich „Veterinary Sciences“ auf Platz 6 der Weltrangliste, im europäischen Vergleich auf Platz 2 hinter der Universität Gent, Belgien.
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