„Eine Stunde Wunde“12. April 2022 BVMed-Expertin Juliane Pohl. Foto: BVMed Die Versorgung von Wunden ist komplex – und politisch hochaktuell. Denn derzeit werden Evidenz, Nutzennachweise und Studien für Verbandmittel und Wundversorgungsprodukte gefordert. Das neue Gesprächsformat „Eine Stunde Wunde“ des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) diskutiert die damit verbundenen Herausforderungen mit Experten aus allen beteiligten Disziplinen. „Wir wollen mit diesem neuen Gesprächsformat allen Interessierten eine Plattform für einen interdisziplinären Austausch zu den drängenden aktuellen Fragen rund um die Wundversorgung bieten“, sagt Juliane Pohl, Leiterin des Referats Ambulante Gesundheitsversorgung des BVMed. Was bedeutet die Forderung nach Evidenz und Nutzennachweisen für Wundversorgungsprodukte? Wie und mit welchen Kriterien können Studien dazu überhaupt erbracht werden? Wo hakt es bei der praktischen Umsetzung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das erste Digital-Forum „Eine Stunde Wunde“ des BVMed am 12. Mai 2022 um 16.30 Uhr. Zum Thema „Evidenz und Nutzennachweis – welche Endpunkte brauchen wir?“ wird Prof. Dr. Martin Storck, Direktor der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie des Städtischen Klinikums Karlsruhe und Präsident des Deutschen Wundrates, einen Impulsvortrag halten. Danach ist für alle Beteiligten im Livestream Zeit für eine eingehende Diskussion. Für das Digital-Forum ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich dafür über [email protected] registrieren lassen und erhalten dann die Einwahldaten. Das virtuelle Gesprächsformat „Eine Stunde Wunde“ wird künftig alle zwei Monate am Mittwochnachmittag die unterschiedlichen Themen der Wundversorgung diskutieren. Eingeladen werden dazu jeweils Pflegende, ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen sowie VertreterInnen von Verbänden, Unternehmen und Institutionen. „Wir streben einen möglichst breiten Austausch zwischen allen Beteiligten in der Behandlung, Pflege und Versorgung von Wunden an. Unser Fokus ist eine gezielte, praxisnahe Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema, die sicherlich auch interessante Perspektivwechsel ermöglicht“, so BVMed-Expertin Juliane Pohl.
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