Eingeschränkte Nierenfunktion begünstigt Gadolinium-Ablagerung im Gehirn6. Juli 2018 Foto: ©Sergey Nivens – Fotolia.com Ein türkisches Expertenteam ging in einer aktuellen Studie der Frage nach, ob die Nierenfunktion einen Einfluss auf die Ablagerung von Gadolinium im Gehirn nach linearer Verabreichung Gadolinium-basierten Kontrastmittels hat. Laut der Autoren sei dies der Fall. In der retrospektiven Studie verglichen die Wissenschaftler kontrastverstärkte MRTs und bestimmten die T1-gewichteten Signalintensitätsratios des Nucleus dentatus zur weißen Substanz des Kleinhirns, des Nucleus dentatus zum Pons und des Globus pallidus zum Thalamus zum einen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion und zum anderen bei Patienten mit regelmäßiger Hämodialyse. Die Auswertung zeigte, dass die entsprechenden Signalintensitätsratios bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, zwischen der ersten und letzten kontrastverstärkten MRT, signifikant anstiegen, im Gegensatz zu den Signalintensitätsratios bei Patienten mit normaler Nierenfunktion, bei denen der Anstieg nicht signifikant war. Im direkten Vergleich waren die Signalintensitätsanstiege des Nucleus dentatus und Globus pallidus bei Patienten mit Hämodialyse signifikant höher, als bei Nierengesunden. Autoren: Rahatli FK et al. Korrespondenz: Feride Kural Rahatli; [email protected] Studie: Does renal function affect gadolinium deposition in the brain Quelle: Eur J Radiol 2018 Jul;104:33-37. Web: dx.doi.org/10.1016/j.ejrad.2018.04.017
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