Eosinophilie bei Atemwegssymptomen: Möglicherweise ist Vitamin-D-Insuffizienz der Grund8. November 2017 Foto: © Pixelbliss – fotolia.com Einer Eosinophilie und einer Hyperreagibilität der Atemwege (AHR) könnte bei Säuglingen mit quälenden Lungensymptomen laut einer aktuellen Studie eine Vitamin-D-Insuffizienz zugrunde liegen. Eine durch hochsensitives C-reaktives Protein (hs-CRP) vermittelte geringfügige systemische Entzündung hingegen, so schreiben die Autoren, sei bei Wheezing in der frühen Kindheit eher selten. Um herauszufinden, ob eine Vitamin-D-Insuffizienz und ein erhöhter hs-CRP-Serumspiegel mit einer AHR bei symptomatischen Kindern in Verbindung steht, schlossen die Wissenschaftler 79 mit immer wieder kehrenden oder persistierenden Atemwegssymptomen in ihre Studie ein und unterzogen sie sowohl umfassenden Lungenfunktionstests als auch einer Metacholin-Provokation. Zudem wurden Prick-Tests durchgeführt und die Serumspiegel für 25-Hydroxyvitamin-D (25-OHD), hs-CRP, Immunglobulin E sowie die Werte für Eosinophile im Blut ermittelt. Der Serumspiegel für 25-OHD war bei Kindern mit Eosinophilie und AHR (n=10) im Vergleich zu solchen mit ausschließlich Eosinophilie (n=6) oder ausschließlich AHR (n=10) oder solchen, auf die beides nicht zutraf (n=13; p=0,035) am niedrigsten. Zudem war eine Vitamin-D-Insuffizienz (25-OHD im Serum <50 nmol/l) am häufigsten mit Eosinophilie und AHR (p=0,041). Die Forscher beobachteten auch geringere hs-CRP-Spiegel bei Kindern mit einem immer wieder kehrenden, ärztlich diagnostizierten Wheezing (p=0,048) und mit Eosinophilie (p=0,015) im Vergleich zu jenen ohne diese Merkmale. Dies war nicht mit 25-OHD oder AHR assoziiert. Die Serumwerte für 25-OHD waren im Herbst und Winter mit median 54 nmol/l signifikant geringer als im Frühjahr und Sommer (median 63 nmol/l; p=0,026).
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