Erfolgreiche Grundsteinlegung: Erweiterung der Rili-BÄK um die Pathologie hat begonnen28. Mai 2024 Der Anfang ist geschafft. Die TeilnehmerInnnen des Beirats der Rili-BÄK Labor vereinbaren erste Schritte zur Erweiterung der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen um das Fachgebiet Pathologie am 15.04.2024. (Bildnachweis: Christina Guhr) Die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (kurz: Rili-BÄK Labor) soll um das Fachgebiet Pathologie erweitert werden. Aus der Rili-BÄK Labor soll eine noch neu zu benennende Rili-BÄK werden, die auch die Besonderheiten der Gewebe-basierten Diagnostik in der Pathologie abbildet. Am 15.04.2024 vereinbarten der Beirat der Rili BÄK Labor gemeinsam mit den Vertretern vom Bundesverband Deutscher Pathologen e. V. (BDP) und der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP) die ersten Schritte. Der Präsident des BDP, Prof. Karl-Friedrich Bürrig, betont den Nutzen, den die Erweiterung der Rili-BÄK Labor um das Fach der Pathologie bringe. „Durch die Rili-BÄK werden bisherige, zumeist freiwillige Maßnahmen wie das Ringversuchsprogramm der Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie (QuIP) ergänzt und einheitliche Vorgaben für alle pathologischen Institute in Deutschland definiert. Damit entsteht ein gemeinsamer Standard für eine umfassende, flächendeckende Qualitätssicherung in der Pathologie. Aus dem Fach – für das Fach.“ „Der Beirat freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Pathologie zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung der gesamten In-Vitro-Diagnostik“, fasst Prof. Matthias Nauck, Vorsitzender des Beirats der Rili BÄK Labor, das Treffen mit den VertreterInnen des Fachgebiets Pathologie zusammen. Erste Schritte und Arbeitsaufgaben wurden vereinbart, um die Erweiterung der bestehenden Rili-BÄK Labor um die Pathologie voranzutreiben. „Der richtige Umgang mit Gewebe ist entscheidend für die Diagnosestellung. Bisher sind die Besonderheiten der morphologischen Diagnostik in der Rili-BÄK nicht abgebildet und müssen erst erarbeitet werden. Ziel ist es, einheitliche Qualitätsstandards für alle Berufsausübungsformen, alle Organisationsstrukturen und alle Leistungsbereiche der Pathologie zu schaffen“, unterstreicht Prof. Christoph Röcken, Stellvertretender Vorsitzender der DGP.
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