Ernährungsspezifische Referenz nach Antibiose mit Mikronährstoffen und Milchsäurebakterien6. November 2023 © HNFOTO – stock.adobe.com (Symbolbild) Selbst vier Jahre nach einer Antibiose kann die ursprüngliche Zusammensetzung der intestinalen Mikrobiota aus der Balance sein. Um assoziierten Kurz- und Langzeitfolgen in der Praxis zu begegnen, empfiehlt Dr. Reinhard Hauss daher, die intestinale Mikrobiota postantibiotisch auszugleichen. Bei bakteriellen Erkrankungen sind Antibiotika die stärkste Therapieoption. Allerdings können diese nicht zwischen pathogenen und physiologischen Bakterien differenzieren. Das kann Dysbiosen der intestinalen Mikrobiota bedingen, die sogar über vier Jahre nach einer Antibiose noch persistieren – ganz gleich, ob sich das in Symptomen wie Antibiotika-assoziierter Diarrhö (AAD) bemerkbar macht oder verborgen bleibt [1]. Der Experte für mikrobiologische und enterale Diagnostik Dr. Reinhard Hauss warnt: „Die intestinale Mikrobiota hat zahlreiche gesundheitliche Einflüsse auf unseren Organismus, beispielsweise auf das darmassoziierte Immunsystem oder die Synthese von Vitaminen. Entsprechend vielfältig sind die Folgen, die Dysbalancen nach sich ziehen können.“ Neben gastrointestinalen Problemen wie Durchfall und Verstopfung, sind unter anderem auch Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten mögliche Kurz- und Langzeitfolgen von Antibiotika [2]. Dr. Reinhard Hauss praxisrelevante Empfehlung lautet daher, postantibiotisch die intestinale Mikrobiota zu kultivieren: „Der nutritive Einsatz spezifischer Milchsäurebakterien kann etwaige Veränderungen der Darmbesiedlung ausgleichen.“ Eine entsprechende ernährungsspezifische Referenz für die Darmflorabalance nach Antibiotika-Therapie ermöglicht ProBio-Cult® Duo [2]. Das Nahrungsergänzungsmittel aus dem SYXYL-Portfolio enthält zwei genstabile Milchsäurebakterienstämme: Lactobacillus acidophilus LA-5® und Bifidobacterium animalis subsp. lactis BB-12® – hochdosiert mit 23 Milliarden koloniebildenden Einheiten pro Tagesdosis für die Besiedelung des gesamten Darms. Das besondere Herstellungsverfahren erlaubt, dass die Milchsäurebakterien den Magen unbeschadet passieren können. Außerdem enthalten sind Riboflavin für die Darmschleimhaut, die Aminosäure L-Glutamin sowie die Vitamine B12, D3 und Folsäure, die zur normalen Funktion des Immunsystems beitragen. Das Nahrungsergänzungsmittel wird in Deutschland hergestellt und ist frei von Laktose/Milch, Gluten, Hefe und Gelatine. Patientinnen und Patienten kann geraten werden, zweimal täglich zwei davon vor oder zu den Mahlzeiten einzunehmen. Nach Dr. Reinhard Hauss Einschätzung „eine empfehlenswerte ernährungsspezifische Option, um die Darmflora postantibiotisch in Balance zu halten“. Literatur Jakobsson HE et al. Short-term antibiotic treatment has differing long-term impacts on the human throat and gut microbiome. PLoS One 2010 Mar 24;5(3):e9836 Yoon MY, Yoon SS. Disruption of the Gut Ecosystem by Antibiotics. Yonsei Med J 2018 Jan;59(1):4-12 Quelle: Klosterfrau Healthcare Group, 2.11.2023