Erneut Ian G. Jacobs Award für Prof. Böttiger – Erstmals zweite Ehrung in Folge3. Januar 2019 Bernd Böttiger, Direktor der Anästhesiologie und Operativen Intensivmedizin der Uniklinik Köln. Quelle: Uniklinik Köln Prof. Bernd Böttiger, Direktor der Anästhesiologie und Operativen Intensivmedizin der Uniklinik Köln, ist mit seiner gesamten „Core Outcome Set for Cardiac Arrest“ (COSCA)-Initiative beim Jahreskongress der American Heart Association mit dem Ian G. Jacobs Award ausgezeichnet worden. Damit erhält der Anästhesist den Preis für internationale Forschungskooperationen im Bereich der erweiterten Reanimationsforschung zum zweiten Mal in Folge – was bisher einmalig ist. Die COSCA Initiative ist ein Zusammenschluss von Patienten und deren Angehörigen mit Medizinern, Reanimations-Wissenschaftlern und Vertretern des Rettungsdienstes unter dem Dach des höchsten internationalen Reanimationskomitees (International Liaison Committee on Resuscitation – ILCOR). Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, wichtige und für die Betroffenen relevante Ergebnisparameter bei der Durchführung von Studien zum Herzkreislaufstillstand festzulegen. So soll die Versorgung in diesem Bereich durch hocheffektive und patientenorientierte Forschung weiter verbessert werden. Durch systematische Literaturrecherchen, strukturierte Interviews mit Patienten, die einen Herzkreislaufstillstand erlitten, sowie Diskussionsforen wurden diese Endpunkte gemeinsam definiert. Prof. Böttiger ist dabei als zentraler Beteiligter und Mitautor der daraus entstandenen Forschungsarbeit geehrt worden. Der Ian G. Jacobs Award wird seit 2010 an internationale Forschungsgruppen verliehen, die sich in besonderer Weise im Bereich der erweiterten Reanimationsversorgung engagieren und hierbei richtungsweisende Ergebnisse mit hoher wissenschaftlicher Relevanz für die Versorgung von Menschen mit Herzkreislaufstillstand hervorbringen. Der Award wird von der American Heart Association (AHA) zu Ehren von Professor Ian George Jacobs, PhD, OStJ, FERC, FAHA verliehen, der sich unermüdlich dafür eingesetzt hat, Mediziner und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen weltweit zusammen zu bringen, um die globale Versorgung von Menschen mit plötzlichem Herzkreislaufstillstand zu verbessern.
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