Erstmals Patientinnenleitlinie zum Gebärmutterkörperkrebs erschienen

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Erstmals hat das Leitlinienprogramm Onkologie eine Patientinnenleitlinie zum Endometriumkarzinom veröffentlicht.

Die Leitlinie basiert auf der aktuellen Ausgabe der S3-Leitlinie für medizinische Fachkreise und wendet sich mit patientenverständlichen Informationen zur Erkrankung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge direkt an die Betroffenen. Da einige Frauen ein erblich bedingt erhöhtes Risiko haben können, an Gebärmutterkörperkrebs zu erkranken, wendet sich die Leitlinie auch an diese Zielgruppe mit Informationen zur genetischen Beratung. Die Erstellung der Patientenleitlinien wird im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie durch die Deutsche Krebshilfe gefördert.

„Die Diagnose Krebs löst bei vielen Betroffenen zunächst Hilflosigkeit und Ängste aus: Wo finde ich Hilfe? Was kommt auf mich zu, welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Die Patientinnenleitlinie zum Gebärmutterkörperkrebs bietet fundierte Informationen für die betroffenen Frauen und soll so die informierte Entscheidung unterstützen. Zudem finden Leserinnen wichtige Tipps für Gespräche mit den Ärztinnen und Ärzten sowie weitere Hilfsangebote, z.B. bei psychoonkologischen Fragestellungen“, sagt Prof. Dr. med. Günter Emons, Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Er ist Teil des Autorenteams der Patientinnenleitlinie, dem 13 Experten angehören.

Grundlage für die Patientinnenleitlinie ist die „S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientinnen mit Endometriumkarzinom“, die sich mit evidenzbasierten Empfehlungen an Behandler richtet. Die Patientinnenleitlinie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden: www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien/gebaermutterkoerperkrebs/