EU-Kommission legt 20-Punkte-Plan zur Bekämpfung von Impfrückgang vor30. April 2018 Die EU-Kommission hat einen 20-Punkte-Plan zur Bekämpfung des Impfrückgangs vorgelegt, der die Implementierung eines nationalen Impfplans bis 2020 sowie die Einführung von Routinechecks des Impfstatus vorsieht. Zu den Maßnahmen, die die Kommission und die Mitgliedstaaten durchführen sollen, gehören unter anderem die Implementierung eines nationalen Impfplans bis 2020 sowie die Einführung von Routinechecks des Impfstatus. Außerdem soll eine einheitliche, grenzüberschreitend abrufbare Impfkarte eingeführt und bis zum Jahr 2019 ein Informationsportal für Bürgerinnen und Bürger mit wissenschaftlichen Fakten zu Impfungen entwickelt werden. Ferner sind eine EU-Datenbank zum Austausch von Informationen zu verfügbaren Impfstoffen geplant und die verstärkte Fortbildung für medizinisches Personal. „Die Vorteile von Impfungen sind wissenschaftlich ausgiebig erforscht. Das Ausrotten der Pocken, die Reduzierung von typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps, Röteln und Kinderlähmung um bis zu 99 Prozent sind gute Beispiele für die Wirksamkeit von Impfungen“, sagte Tiemo Wölken, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Gruppe im Europäischen Parlament. „Umso bedauerlicher ist es, dass offenbar immer mehr Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union Zweifel am Nutzen von Impfungen haben. Vor allem die teils wilde Panikmache rund um das Thema muss ein Ende haben. Wir müssen transparent, gezielt und nüchtern über Impfungen aufklären. Mitgliedstaaten müssen geschlossen gegen Fehlinformationen vorgehen und vor allem Eltern mit Informationskampagnen für die hohe Bedeutung von Impfungen sensibilisieren.“ Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) retten Impfungen jedes Jahr weltweit bis zu 3 Millionen Menschen. In der nächsten Dekade können Impfungen laut WHO bis zu 25 Millionen Menschenleben retten.
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