Eva Smretschnig für Arbeit zur akuten Chorioretinopathia centralis serosa ausgezeichnet26. Juni 2019 Preisträgerin PD Eva Smretschnig. Foto: © Fetschfotodesign Der Förderpreis 2019 für die beste Originalarbeit aus „spektrum der augenheilkunde“ ist PD Eva Smretschnig zuerkannt worden. Der Förderpreis, der in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in Folge die beste Nachwuchswissenschaftlerin im Fachbereich Ophthalmologie würdigt, ging an die Wiener Augenärztin PD Eva Smretschnig für ihre Arbeit über die akute Chorioretinopathia centralis serosa – eine Augenerkrankung, bei der sich unter der Netzhaut Flüssigkeit ansammelt. Der prämierte Beitrag Long-term follow-up of half-fluence photoynamic therapy in acute cetral serous chorioretinopathy erschien in der Springer-Fachzeitschrift „spektrum der augenheilkunde“, Heft 6, 2018. Die Chorioretinopathia centralis serosa, auch als „Managerkrankheit“ bekannt, ist eine Netzhauterkrankung, deren Ursache im Stress liegt. Durch psychischen oder körperlichen Stress bildet sich Flüssigkeit unter der Netzhaut. Entwickelt sich diese Flüssigkeitansammlung nicht zurück, ist eine fachärztliche Therapie nötig. Das Team um Smretschnig stellte hierzu Langzeituntersuchungen an. Patienten wurden mittels Photodynamischer Therapie mit reduzierter Lichtdosis behandelt, was bei allen Patienten eine signifikante und dauerhafte Verbesserung des Sehvermögens sowie eine deutliche Steigerung der Lebensqualität zur Folge hatte. Rezidive wurden nicht beobachtet. Übergeben wurde der mit 2000 Euro dotierte Preis von Prof. Andreas Wedrich, Editor-in-Chief des Journals, Prof. Herbert A. Reitsamer, ständiger wissenschaftlicher Sekretär der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft, und Dr. Alois Sillaber, Managing Director Springer-Verlag Wien. Smretschnig absolvierte nach ihrer Promotion 2007 ihre Facharztausbildung an der Abteilung für Augenheilkunde unter Prof. Susanne Binder in der Rudolfstiftung. Seit 2015 ist sie als Fachärztin für Augenheilkunde an der Abteilung tätig, mit chirurgischem und wissenschaftlichem Schwerpunkt im Bereich „Netzhaut“. Im Herbst 2018 folgte Smretschnigs Habilitation an der Medizinischen Universität Wien zum Thema „Photodynamische Therapie bei akuter und chronischer Chorioretinopathia Centralis Serosa“. Derzeit absolviert Smretschnig ein MBA-Studium für Health Care Management an der Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien Quelle: Springer Medizin
Mehr erfahren zu: "Glaukom: Gängige Augensalben können Implantate schädigen" Weiterlesen nach Anmeldung Glaukom: Gängige Augensalben können Implantate schädigen Anhand klinischer und experimenteller Belege zeigt eine neue Studie der Nagoya-Universität (Japan), dass Augensalben auf Petrolatum-Basis ein bestimmtes Drainage-Implantat beeinträchtigen können.
Mehr erfahren zu: "Demenz vorbeugen: Warum Hörgerät und Brille wichtig fürs Gehirn sind" Demenz vorbeugen: Warum Hörgerät und Brille wichtig fürs Gehirn sind Was haben Hörgerät und Brille mit Demenzprävention zu tun? Mehr, als viele denken. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative (AFI) zeigt, warum unbehandelte Hör- und Sehschwächen das Demenzrisiko erhöhen können – […]
Mehr erfahren zu: "Biosensoren: Mit leuchtenden GPCRs Licht ins Dunkel bringen" Biosensoren: Mit leuchtenden GPCRs Licht ins Dunkel bringen Einem Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz ist es gelungen, erstmals in lebenden Zellen zu beobachten, wie G-Protein-gekoppelte Rezeptoren auf Wirkstoffe reagieren.