Feinstaub in Innenräumen und tägliche Asthmakontrolle: Studie ergibt keinen Zusammenhang mit Outcomes21. Januar 2020 © Lukassek – stock.adobe.com Die natürliche Varianz in der Exposition gegenüber Feinstaub über Nacht scheint einer aktuellen Studie zufolge bei Patienten mit Asthma und einer Sensibilität gegenüber Hausstaubmilben keine wesentliche Determinante für die Asthmakontrolle über Tag zu sein. Haushaltsstaub enthalte häufig Aeroallergene wie das Hausstaubmilben-Antigen Der p 1, schreiben die Forscher um Erstautor Sherif Gonem von der Pneumologischen Klinik des Nottingham City Hospital zum Hintergrund ihrer Arbeit. In der Vergangenheit sei vermutet worden, dass die Exposition gegenüber Partikeln aus Bettwäsche und anderen Quellen über Nacht ein wichtiger Faktor für atopisches Asthma sein könnte. Um die Hypothese zu überprüfen, dass die Exposition gegenüber feinen Partikeln über Nacht mit Tagessymptomen, der Lungenfunktion und Atemwegsentzündungen bei Asthmapatienten mit Hausstaubmilben-Sensibilisierung assoziiert ist, führten die Forscher eine prospektive Studie mit 28 Erwachsenen durch. Die Teilnehmer wurden 12 Wochen lang nachuntersucht und unterzogen sich alle 4 Wochen einer Spirometrie und füllten den Asthma Control Questionnaire und den Asthma Quality of Life Questionnaire aus. Die Daten wurden unter Verwendung von Kreuzkorrelations- und linearen Mischeffektmodellen analysiert. Schlussendlich fanden die Studienautoren keine signifikanten Zusammenhänge zwischen der Exposition gegenüber feinen Partikeln über Nacht und den täglichen oder bei Arztkontakten im Rahmen der Studie gemessenen klinischen Outcomes. (ac) Autoren: Hussain S et al. Korrespondenz: Sherif Gonem, Department of Respiratory Medicine, Nottingham City Hospital, Hucknall Road, Nottingham NG5 1PB, Großbritannien; [email protected] Studie: Effects of indoor particulate matter exposure on daily asthma controlQuelle: Ann Allergy Asthma Immunol 2019;123(4):375–380.e3. Web: www.annallergy.org