Finanzielle Förderung von Projekten und Initiativen zur Gelenkgesundheit bei Hämophilie4. Dezember 2018 ©peterschreiber.media, fotolia.com Durch das Spendenprogramm “Joint Health 2018” fördert Bayer acht Konzepte mit insgesamt 250.000 Euro. Das auf drei Jahre angelegte Spendenprogramm Joint Health will der Bayerkonzern medizinisch-wissenschaftliche Institutionen dabei unterstützen, die Gelenkgesundheit von Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter zu sichern. Dafür müssten Arthropathien vermieden und Maßnahmen zum Erhalt der Gelenkgesundheit initiiert und weiterentwickelt werden. In Abstimmung mit einem sechsköpfigen wissenschaftlichen Beirat wurde über die Vergabe und Verteilung der Spenden 2018 entschieden: Acht Projekte und Initiativen werden mit 20.000 bis 40.000 Euro gefördert. Beurteilung der Zielgelenke hämophiler Patienten über einen mehrjährigen Erfassungszeitraum und der Einfluss einer Substitutionstherapie, Erweiterung als überregionales Projekt (Zentrum für Blutgerinnungsstörungen, Leipzig; Kinderzentrum am Johannisplatz, Leipzig; Universitätsklinikum Magdeburg, Institut für Transfusionsmedizin) Strukturiertes Schulungs- und Behandlungsprogramm Hämophilie (Medizinische Fakultät des Universitätsklinikums Gießen und Marburg / Interdisziplinärer Schwerpunkt für Hämatologie) Gelenkgesundheit bei mittelschwerer und leichter Verlaufsform der Hämophilie (Universitätsklinikum Bonn, Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin) Prospektive Untersuchung des Knochenstoffwechsels bei Patienten mit hämophiler Arthropathie unter Optimierung der Vitamin-D-Versorgung (Zentrum für Hämostaseologie, Universitätsklinikum Leipzig) Periinterventionelle Diagnostik im Rahmen der Radiosynoviorthese bei Patienten mit einer Hämophilie Klinische Untersuchung, Sonographie, Thermographie, Magnetresonanztomographie und Skelettszintigraphie im Vergleich (Universitätsklinikum Bonn, Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie) Auswirkungen von Bewegungsstörungen, Schmerzen und klinischer Arthropathie der Sprunggelenke auf Knochendichte und gelenknahe Knochenstruktur bei Patienten mit Hämophilie (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) Verlauf Knochenstoffwechselparameter und Cytokine bei Hämophiler Arthropathie unter Wiederherstellung der Vitamin-D-Homöostase (Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Medizinische Klinik II, Hämophiliezentrum) Etablierung der Infrarotthermographie zur Detektion früher Gelenkschäden bei Kindern- und Jugendlichen mit einer Hämophilie (Klinische und molekulare Hämostaseologie, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Frankfurt) Seit 2017 werden aus dem jährlichen Spendenfonds in Höhe von 250.000 Euro innovative Konzepte und interdisziplinäre Therapieansätze zur Verbesserung des Gelenkstatus von Hämophiliepatienten gefördert
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