FLI: Umfrage zu sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Geflügelpest und ASP

Täglicher Kontrollgang der Schweine in Aussen – Buchten eines Schweinestalles, der Haltungsstufe 4, durch einen Landwirt. (Symbolbild) Foto: © Countrypixel – stock.adobe.com

Tierseuchen bedeuten für betroffene Tiere oftmals ein frühzeitiges Todesurteil, was für die Tierhalter sehr belastend sein kann. Zusätzlich können Seuchenzüge zur Verunsicherung von Verbrauchern und Einschränkungen in Tiertransport und Verfügbarkeit von Lebensmitteln führen.

Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts WiLiMan-ID führt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) eine Befragung zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Geflügelpest (hochpathogener aviärer Influenza/Vogelgrippe) und Afrikanischer Schweinepest durch.

WiLiMan-ID (Wildlife, Livestock, huMan and Infectious Disease) untersucht, wie sich fünf wichtige Tierseuchen – darunter Geflügelpest und Afrikanische Schweinepest – ausbreiten und dauerhaft etablieren können. Dafür analysieren die Forschungspartner das Zusammenspiel von Krankheitserregern, Wild- und Nutztieren, Menschen und Umwelt. Die Ergebnisse sollen helfen, Tierseuchen künftig besser zu verhindern, frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

Ziel der Umfrage ist, neben den Auswirkungen auf die Tiergesundheit auch die Perspektiven von Tierhalterinnen und Tierhaltern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern stärker zu berücksichtigen.

Für die Studie sucht das FLI derzeit in Deutschland Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter, Schweinehalterinnen und Schweinehalter sowie Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereit sind, ihre Erfahrungen und Einschätzungen mit den Forschenden zu teilen.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym.

Die Befragung ist bis zum 15. November 2026 geöffnet.

Zur Befragung:
WiLiMan-ID Umfrage
WiLiMan-ID Projektseite