Förderprogramm unterstützt onkologische Tandem-Forschung: Je 50.000 Euro für vier Teams des UCCSH und des UCCH23. Januar 2024 Bild: ©bizvector – stock.adobe.com Ein Förderprogramm der jeweiligen Cancer Center des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) bringt junge klinisch und naturwissenschaftlich Forschende zusammen. Das Programm „Cooperative NORD-Networking for Early Career Teams“, kurz CONNECT, ermöglicht Tandem-Teams aus dem Universitären Cancer Schleswig-Holstein (UCCSH) in Kiel und Lübeck sowie dem Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) eine gemeinsame einjährige Forschungszeit. In dieser Zeit erhalten vier Teams für ihr jeweiliges Projekt eine Förderung von 50.000 Euro. 2024 werden diese Tandem-Teams und ihre Projekte unterstützt: • Dr. Subbaiah Chary Nimmagadda und Dr. Theo Leitner, Klinik für Hämatologie und Onkologie, UKSH, Campus Lübeck, und Universität zu Lübeck (UzL), sowie Dr. Franziska Brauneck und Dr. Franziska Modemann, II. Med. Klinik, UKE, forschen zu neuen Immuntherapiemöglichkeiten gegen die Akute myeloische Leukämie (AML). • Dr. Corinna Bang, Institut für Klinische Molekularbiologie, UKSH, Campus Kiel, und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), sowie Dr. Joseph Tintelnot, ll. Med. Klinik, UKE, untersuchen, ob das Ansprechen von Speiseröhrenkrebs auf Chemo- und Immuntherapie mittels des Mikrobioms vorhergesagt werden kann. • Dr. Svenja Sonntag, Klinik für Augenheilkunde, UKSH, Campus Lübeck, und Dr. Eva Dazert-Klebsattel, Klinik für Hämatologie und Onkologie, UKSH, Campus Lübeck, und Universität zu Lübeck, sowie Dr. Julian Kött, Klinik für Dermatologie und Venerologie, UKE, und Dr. Isabel Heidrich, Institut für Tumorbiologie, UKE, befassen sich mit der biologischen Analyse eines bösartigen Tumors des Auges, um die Erkrankung früher erkennen und Metastasen verhindern zu können. • Annika Brauer, Institut für Experimentelle Tumorforschung, UKSH, Campus Kiel, und CAU, sowie Dr. Christine Sophia Nitschke, Klinik für Allgemein-, Viszeral und Thoraxchirurgie, UKE, und Ayham Moustafa, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, UKE, identifizieren ein geeignetes Kultursystem für die Arzneimittelprüfung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs. Finanziell unterstützt wird CONNECT von der Medizinischen Fakultät der CAU, der Sektion Medizin der Universität zu Lübeck sowie vom Hamburger Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum, das von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird. Zum Ende der gemeinsamen Forschungszeit sollen die Projekte im Rahmen des standortübergreifenden Northern Oncology Research & Development (NORD)-Seminars präsentiert werden. Im vergangenen Jahr wurden erstmals vier Tandem-Teams durch CONNECT gefördert.
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