Geflügelbetriebe unter Druck: Neue Fälle der Newcastle-Krankheit30. April 2026 (Symbolbild) Foto: © VICTOR A ARGUELLO – stock.adobe.com Neue Ausbrüche der Newcastle-Krankheit, zehntausende Hähnchen und Puten in Geflügelbetrieben getötet: Die Tierseuche bleibt in Brandenburg ein Problem. In Brandenburg sind neue Ausbrüche der Newcastle-Krankheit nachgewiesen worden. Betroffen sind zwei Geflügelbetriebe im Landkreis Oder-Spree und Märkisch-Oderland mit rund 45.000 und 18.500 Tieren. Das teilte das Agrarministerium am Nachmittag mit. Alle Tiere dieser Bestände mussten demnach getötet werden. Damit sind in diesem Jahr insgesamt 21 Ausbrüche der Tierseuche in Brandenburg festgestellt worden. Zuletzt trat die Krankheit 1996 in Deutschland auf. Wie genau das Virus in die Ställe kommt, ist unklar. In Deutschland gilt eine Impfpflicht gegen die Erkrankung. Nach einem Ausbruch richten die Landkreise Schutz- und Überwachungszonen ein, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen. Das Virus kann etwa über die Luft, kontaminierte Materialien oder über Anhaftungen an Schuhwerk, Kleidung oder Maschinen übertragen werden. Auch interessant zu dem Thema: Neuer Fall der Newcastle-Krankheit – 126.000 Tiere betroffen
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