Georg Eckert mit BVA-Verdienstmedaille ausgezeichnet14. März 2018 Dr. Georg Eckert (r.) nimmt vom 1. BVA-Vorsitzenden, Prof. Bernd Bertram, die Verdienstmedaille entgegen. Foto: Kaulard/Biermann Medizin Viele Jahre hat Dr. Georg Eckert den Medien Themen aus der Augenheilkunde geliefert oder bei der Recherche geholfen – nun stand er selbst im medialen Rampenlicht: Der BVA verlieh seinem langjährigen Pressesprecher in Anerkennung seines besonderen Einsatzes die Verdienstmedaille. “Die einzigen Organe, welche die Mediziner noch nicht unter Kontrolle haben, sind einzelne Presseorgane“, zitierte der BVA-Chef Prof. Bernd Bertram den Gesundheitsökonomen Gerhard Kocher (CH) zu Beginn der Laudatio. Sein Kollege Eckert sei jemand, der sich dieses Problems mit großem Erfolg angenommen habe, so Bertram augenzwinkernd. Schon seit 1999 im Presseressort aktiv, habe Eckert dann ab 2003 als BVA-Pressesprecher täglich die Fragen der Journalisten oft unter Zeitdruck und selbst im Trubel der Sprechstunde gewissenhaft, geduldig und genau beantwortet. Dabei habe er nicht nur sein Fachwissen, sondern auch seine Eloquenz mit berufspolitischem Fingerspitzengefühl dafür eingesetzt, das A und O der Augenheilkunde zu vermitteln. Viel für das Ansehen der Augenärzte getan habe Eckert auch durch sein Engagement mit den Partnern der Selbsthilfe – insbesondere in der Kooperation mit der „Woche des Sehens“ und der Initiative „Vision 2020 Deutschland“. Darüber hinaus sei es ihm noch gelungen, in seinem Buch „Die Privatanleger-Bibel – simplified“ die Welt der Finanzen und humorvoll zu vermitteln. “Pressearbeit ist Teamarbeit”, dankte Eckert den vielen Kolleginnen und Kollegen, die wiederum ihn bei seiner Arbeit mit ihrer jeweiligen Expertise unterstützt hätten. Ebenso galt sein Dank Jeanette Prautzsch, mit der er beispielsweise die jährlichen AAD-Pressekonferenzen im kleinen Team „ohne großen Konsentierungsaufwand“ vorbereitet hatte. „Small is beautiful“, meinte Eckert (70), der sein Amt bereits im vergangenen Jahr aus Altersgründen abgegeben hatte: „Das ist wie Weihnachten, man weiß, es kommt, aber dann ist es so plötzlich da…“ Seinem schon im Amt befindlichen Nachfolger Dr. Ludger Wollring (Essen) wünschte Eckert unter dem Hinweis darauf, dass Wollring erst der dritte Pressesprecher des BVA sei, ebenfalls eine lange Amtszeit: „Ad multos annos“, rief er seinem Kollegen lachend zu, wohlwissend, dass Wollring, dieses Amt auf Bitten des Vorstandes „eigentlich“ nur vorübergehend zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter des BVA-Ressorts „Praxisführung, Struktur, Technik“ ausüben will. Wenn er so lange im Amt sein würde wie Eckert, dann zähle er schon zu den Hochbetagten, rechnete Wollring 18 Jahre auf seine schon erreichten Lenze.
Mehr erfahren zu: "Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG" Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG Im Hinblick auf den Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) warnt der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands (BVA) vor Untergrabung der Autonomie der Ärzte.
Mehr erfahren zu: "Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland" Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen in Deutschland 900 Millionen Euro, die eigentlich für hiesige Standorte des Pharma-Konzerns Boehringer Ingelheim vorgesehen waren, werden nun in anderen Weltregionen investiert. Der Unternehmenschef wählt klare Worte.
Mehr erfahren zu: "KI: Neuer Trainingsansatz stärkt künstliche Sehsysteme" KI: Neuer Trainingsansatz stärkt künstliche Sehsysteme Künstliche Intelligenz (KI) wird immer größer, datenhungriger und rechenintensiver. Doch eine neue Studie der Universität Osnabrück zeigt: Für robustes Sehen ist größer nicht immer besser. Entscheidend kann vielmehr sein, wie […]