Geringe Blutbestände: DRK ruft zum Spenden auf13. Januar 2026 Foto: © new-africa/stock.adobe.com Im Januar werden erfahrungsgemäß besonders viele Blutspenden gebraucht. Allerdings sind die Reserven aktuell auf dem kritischen Level. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) startete daher einen Appell. Weil Blutkonserven zur Neige gehen, bittet das Deutsche Rote Kreuz um neue Blutspenden. Das teilte der Blutspendedienst mit, der für Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständig ist. Blutbestände seien in einem „kritischen Bereich“ und müssten für Notfälle, Therapien oder überlebenswichtige Operationen jetzt aufgefüllt werden. Der Jahresstart bei den Spenden sei schwach gewesen. Zuletzt seien viele Blutspende-Termine wegen des Winterwetters abgesagt worden oder seien geringer besucht gewesen als üblich. Dabei sei der Jahresstart durch Infektionen oder Feiertage, die Spender abhalten, ohnehin für Blutspenden schwierig. Bei einigen Blutgruppen reiche der Lagerbestand nun nur noch anderthalb Tage. Der Blutspendedienst mahnte: „Blutspenden lassen sich nicht aufschieben. Was heute nicht gespendet wird, fehlt morgen in den Kliniken.“ Blutkonserven könnten nicht auf Vorrat produziert werden, da sie nur begrenzt haltbar sind. Schon wenige Tage mit hoher Spendenbereitschaft können entscheidend dazu beitragen, die Versorgungslage wieder zu entspannen, hieß es. Spendentermine könnten online auf der Website des Roten Kreuzes eingesehen werden. Auf Mindestbestand gesunken Auch das Blutspendenaufkommen in Mecklenburg-Vorpommern liegt zum Jahresbeginn um rund 30 Prozent deutlich unter dem Bedarf. Schon in den letzten Wochen seien die Konservenbestände auf den Mindestbestand von 10.000 Präparaten gesunken. Nach Angaben des Blutspendedienstes werden in Deutschland täglich circa 15.000 Blutspenden benötigt. Eine Blutspende könne dabei für bis zu drei Menschen helfen. Spenden darf jeder Erwachsene: Männer sechsmal, Frauen viermal innerhalb eines Jahres.
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