Glauber: Mehr Tierärzte für mehr Tierschutz11. Mai 2021 Landtierärzte müssen sich täglich großen Herausforderungen stellen – unter nicht immer optimalen Bedingungen. Langeweile kommt da nicht auf. Foto: © antoine-photographe – stock.adobe.com 30 Stipendien für Masterstudiengang Tiergesundheit Der neue bundesweit einzigartige Masterstudiengang Tiergesundheit ist eine tragende Säule im „Zukunftskonzept Landtierärzte“. Insgesamt rund 330.000 Euro stellt das Umweltministerium nun für Stipendien bereit. Das betonte heute Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber in München. Glauber: „Zum Tierschutz gehört auch die tierärztliche Versorgung. Mit dem Zukunftskonzept Landtierärzte wollen wir für mehr Tierärzte in der Fläche sorgen. Ein entscheidender Baustein ist die Qualifikation. Mehr Wissen heißt auch mehr Tierschutz. Der neue Masterstudiengang bietet eine gezielte fachliche Weiterbildung für Tierärzte vor allem im Nutztierbereich. Mit 30 Stipendien wollen wir qualifizierte Nachwuchskräfte für die tierärztliche Versorgung vor allem im Nutztierbereich gewinnen. Ich freue mich, wenn sich möglichst viele Tierärzte für das attraktive Angebot entscheiden.“ Mit den Stipendien können die Studienkosten für die Teilnehmer weitgehend kompensiert werden. Gefördert werden sollen aus den ersten beiden Studiendurchgängen jeweils 15 Studierende für maximal vier Semester. Voraussetzung ist unter anderem, nach Abschluss des Studiengangs mindestens 60 Monate als Tierärztin oder Tierarzt in der kurativen Nutztierversorgung in Bayern zu arbeiten. Der interdisziplinäre Weiterbildungsstudiengang für Tierärzte wird zusammen mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der tierärztlichen Fakultät der LMU München ab dem Wintersemester 2021/22 angeboten. Rund 20 bis 30 Studenten sollen ihn pro Semester absolvieren können. Der Aufbau des Studiengangs wird vom Umweltministerium mit rund 200.000 Euro unterstützt. Die „Zukunftsstrategie Landtierärzte“ baut neben dem neuen Masterstudiengang zusätzlich insbesondere auf eine Unterstützung attraktiver Praxismodelle, Verbesserungen bei der Vergütung und ein neues Spezialisten-Netzwerk. Ziel ist es, den Tierarztberuf auf dem Land insbesondere in der Nutztierpraxis insgesamt attraktiver zu gestalten, um möglichen Versorgungslücken frühzeitig entgegenzuwirken. Weitere Informationen zum neuen Masterstudiengang Tiergesundheit gibt es unter: ww.hswt.de/studium/studiengaenge/tiergesundheit.html.
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