Glykämische Kontrolle bei Typ-1-Diabetes: Knochenwachstum beeinträchtigt15. August 2019 © Africa Studio – stock.adobe.com Schlecht eingestellter Typ-1-Diabetes (T1D) bei Kindern verschlechtert ihre Knochengesundheit und birgt höheres Risiko für Frakturen. Zu diesem Ergebnis kommt eine prospektive Kohortenstudie von Dr. David Weber vom University of Rochester Medical Center und Kollegen. Eingeschlossen waren 36 Kinder von 7–17 Jahren mit T1D. Die Forscher bestimmten Knochenmineralgehalt (BMC) und Z-Wert der flächenbezogenen Knochendichte (aBMD) anhand unterschiedlicher DXA-Messungen. Der BMC der Wirbelsäule und des Ganzkörpers unter Ausschluss des Kopfes (TBLH, total body less head) fiel zu Studienbeginn mit -0,46±0,76 recht gering aus, verglichen mit Referenzdaten. Auch Werte für Oberschenkelhals (aBMD Z=-0,57±0,99) und kortikale Knochenstruktur am Schienenbein (BMD Z=-0,44±1,11) waren niedriger (p<0,05). FazitEin schlecht eingestellter Typ-1-Diabetes verschlechterte die Knochengesundheit der Kinder und birgt zudem ein höheres Risiko für Frakturen. (bs) Autoren: Weber DR et al.Korrespondenz: Dr. David Weber; [email protected]Studie: Poor glycemic control is associated with impaired bone accrual …Quelle: J Clin Endocrinol Metab 2019; pii: jc.2019-00035.Web: dx.doi.org/10.1210/jc.2019-00035