Hamburg: Akademie fördert Tagungen zum Thema Reproduktive Selbstbestimmung5. Mai 2025 Foto: © Yakobchuk Olena/stock.adobe.com Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg fördert im Rahmen des „Forum Junge Wissenschaft“ drei Veranstaltungen in Norddeutschland mit insgesamt bis zu 15.000 Euro. Unter anderem geht es um Reproduktive Selbstbestimmung. Aktuelle Diskussionen zu Themen wie selbstbestimmte Familienplanung, Schwangerschaftsabbrüche, Eizellspende oder Leihmutterschaft sind interdisziplinär verankert. Die Tagung „Reproduktive Selbstbestimmung im gesellschaftlichen Wandel: Interdisziplinäre Perspektiven und aktuelle Herausforderungen“ bietet eine Möglichkeit, um rechtliche, soziale, ethische und medizinische Fragestellungen theoretisch wie auch empirisch zu beleuchten. Am 1. und 2. September 2025 tauschen sich Forschende aus verschiedenen Fachbereichen an der Bucerius Law School in Hamburg zu dem Thema aus. Ziel ist es, Forschungsideen und -projekte zu entwickeln, den Dialog zu stärken und politische Entscheidungsprozesse mit fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterstützen. KI und die audiovisuellen Medien Künstliche Intelligenz (KI) birgt Chancen und Risiken für alle gesellschaftlichen Bereiche. Fragen nach Täuschung und Wahrheit, nach kreativem Potenzial oder Manipulation fordern die Medienbranche heraus. KI verändert die Vorstellung von Wirklichkeit. Hier setzt die Tagung „Abschied von der Wirklichkeit? KI und die audiovisuellen Medien“ an. Vom 23. bis zum 24. September 2025 führt die Veranstaltung an der Universität Hamburg interdisziplinäre Perspektiven unter anderem aus Medien, Technik, Kulturwissenschaft und Philosophie zusammen, um ein differenziertes Verständnis des KI-Wandels in der Medienlandschaft zu entwickeln. Umgang mit Sinneserfahrungen und Emotionen Vom 25. bis zum 27. September 2025 findet an der theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Tagung „Sinnliche Theologie? Das frühzeitliche Christentum und sein Umgang mit Sinneserfahrungen und Emotionen (1500-1650)“ statt. Emotionen prägen bis heute religiöse Identitäten, religiöse Weltdeutungen und damit auch die gesellschaftliche Gegenwart. Insbesondere die Reformation hat die emotionalen und sinnlichen Wahrnehmungen der Gläubigen verändert. Die Tagung rückt die Sinneserfahrungen in den Mittelpunkt und beleuchtet das Zusammenspiel von Körper, Wahrnehmung und Glauben. Es geht nicht nur um eine historische Betrachtung, sondern auch um die Reflexion gegenwärtiger gesellschaftlicher Diskurse über Körper, Emotionen und Religion. Die Altonaer Stiftung für philosophische Grundlagenforschung finanziert die Konferenzförderung „Forum Junge Wissenschaft“ der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Die Stiftung wurde 2004 in Hamburg-Altona gegründet. Als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit dem gemeinnützigen Zweck der Förderung von Wissenschaft und Forschung ist ein besonderes Anliegen der Stiftung, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
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